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OpManager verarbeitet mehr als siebzig VMware Monitoring-Daten Das Monitoring von Manage Engine stellt Netzwerke grafisch dar

| Redakteur: Ulrike Ostler

„OpManager“, die Netzwerk-Monitoring-Software von Manage Engine, vereinfacht die Überwachung und Verwaltung von dynamischen, virtuellen IT-Landschaften in Unternehmen. Im Fokus des akuellen Updates steht das Monitoring virtualisierter Lösungen im Netzwerk. Im deutschsprachigen Raum sind die Manage-Engine-Produkte beim Vertriebspartner Micro Nova erhältlich.

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Micro Nova stellt ein Add-on zum Managed-Engine-Produkt OpManager vor, mit dem sich virtuelle Maschinen von VMware überwachen lassen.
Micro Nova stellt ein Add-on zum Managed-Engine-Produkt OpManager vor, mit dem sich virtuelle Maschinen von VMware überwachen lassen.
( Archiv: Vogel Business Media )

OpManager ist das Kernprodukt der Netzwerk-Management-Software von Manage Engine und weltweit bei mehr als 8.500 Unternehmen im Einsatz. Die Software nimmt unter Microsoft Windows 42 Megabyte Speicherplatz in Anspruch, verfügt über eine integrierte Datenbank und Web-Server und liefert in jeder IT-Umgebung eine Leistungs- und Verfügbarkeitsüberwachung.

Die Software lässt sich auch in andere Komponenten der Manage-Engine-Suite integrieren. Dazu zählen die Produkte „Service Desk Plus“, „Applications Manager“ und „Firewall Analyzer“.

Die aktuelle Version des OpManager setzt erstmals auf native APIs (Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung) des Softwareherstellers VMware zum Erkennen, Abbilden, Überwachen und Reporting von VM-Host-Servern und all ihrer Gastinstanzen. Darüber hinaus erkennt OpManager den Umzug virtueller Instanzen zwischen physischen Servern unter „VMotion“.

Gruppierung und Abgleich der Probleme im Netz

Das Dashboard des Tools stellt Details der gesamten virtualisierten Infrastruktur unmittelbar dar und fasst sie in Kategorien wie „Top VMs“, „Top Hosts“, „All Devices“ und „Alarme“ zusammen.

Die grafische Oberfläche hebt Server hervor, die Probleme bereiten und die Aufmerksamkeit des Administrators erfordern. Durch den Abruf von mehr als 70 VMware-Monitoring-Daten bietet die neue Version relativ tiefgehende Informationen zur Netzwerkleistung. Die Daten werden gesammelt, gespeichert und über zahlreiche Standardberichte zugänglich gemacht.

OpManager von Managed Engine bietet viele Möglichkeiten, den Zustand des Netzes benutzerfreundlich darzustellen. (Archiv: Vogel Business Media)

Zusätzlich generiert OpManager jetzt gleichsam automatisch grafische Darstellungen des Netzwerks, die Geräteanbindungen auf Layer zwei und drei zusammen mit Details zur Verfügbarkeit von Geräten und Schnittstellen anzeigen. Hat der Administrator den Startpunkt und das gewünschte Monitoring-Intervall definiert, beginnt die Abbildung.

Die so gewonnenen Ergebnisse lassen sich auch in das Diagramm-Erstellungs-Tool „Microsoft Visio“ exportieren. Die Abbildungen geben Architektur, Status und Zustand des Netzwerks wieder, sodass Administratoren auf einen Blick die Schwachpunkte erkennen und Fehler schneller beheben können.

Die OpManager-Neuerungen im Überblick:

  • Auffindung und Überwachung der VMware-Infrastruktur ohne Agenten
  • Unterstützung von VMware APIs
  • Unterstützung für ESX4.0, ESX4i , ESX 3.5, ESX 3.5i
  • Standardberichte und Überwachung von mehr als 70 VMware Monitoring-Daten wie CPU-Wartezeit und Verfügbarkeit, Arbeitsspeicher Balloon/Shared/Swapped/Overhead, Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Festplatten, Bus Resets sowie Parameter der Netzwerknutzung
  • Infrastrukturabbildung der Layer zwei und drei
  • automatisierte, planmäßige Abbildung des Netzwerks
  • Unterstützung externer Mail-Server (SSL Support)
  • 12 weitere Widgets für Verfügbarkeit und Auslastung (für Windows Dienste, MS SQL Dienste, Active Directory Services, MS Exchange Dienste und Prozesse)
  • 10 Vorlagen zum Monitoring von Einzelgeräten

Verfügbarkeit und Preise

Der Manage Engine OpManager steht als Download-Datei für die Plattformen Windows und Linux zur Verfügung. Die Preise dafür beginnen bei 580 Euro für den Einsatz mit 25 Geräten.

Die Kosten für das VMware-Monitoring-Add-on liegen bei 1.540 Euro für eine unbegrenzte Anzahl von Servern. Die Funktion der automatisierten Netzwerkabbildung ist in den Grundversionen des OpManager enthalten und ohne zusätzliche Kosten verfügbar.

Eine kostenlose Version inklusive aller Funktionen außer Add-ons und Support steht ohne Zeitbegrenzung für die Verwaltung von bis zu zehn Geräten bereit.

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