12 Tipps durch die man zu einem großartigen Netzwerkadmin wird

Das macht einen tollen IT-Admin aus

| Autor / Redakteur: Don Jacobs, Head Geek, SolarWinds / Peter Schmitz

Ein großartiger Admin sollte immer der Erste sein, der von einem IT-Problem erfährt. Gut vorbereitet kann man sich dann auch guten Gewissens entspannt zurücklehnen.
Ein großartiger Admin sollte immer der Erste sein, der von einem IT-Problem erfährt. Gut vorbereitet kann man sich dann auch guten Gewissens entspannt zurücklehnen. (Bild: VBM)

Auch Netzwerk-Administratoren sind nur Menschen und haben manchmal schlechte Angewohnheiten: Sie ignorieren Anwender, versäumen Backups, dokumentieren zu wenig und machen sich allerlei anderer IT-Sünden schuldig. Diese 12 Eigenschaften müssen gemeistert werden, um von einem guten zu einem großartigen Admin zu werden.

Im täglichen Betrieb jedes Unternehmens beeinträchtigen die Anwender auf verschiedenste Art die Sicherheit bzw. die Leistung des Netzwerks. Die meisten dieser Beeinträchtigungen sind bestens bekannt, darum werden sie hier nicht besprochen.

Aber auch Netzwerk-Gurus sind nur Menschen und haben ihre schlechten Angewohnheiten: Sie ignorieren Nutzer, versäumen Backups, implementieren keinerlei Verfahren und machen sich allerlei anderer IT-Sünden schuldig.

Um die Diskrepanz zwischen nur gut und fast perfekt deutlich zu machen, listen wir hier die zwölf wichtigsten Unterschiede auf, die aus einem guten einen großartigen Netzwerkadmin machen.

1. Betriebswirtschaftlich argumentieren

Wenn eine Fachkraft für Netzwerke zusätzliche Ressourcen will, muss sie Argumente dafür haben. Ein guter Admin, schickt eine E-Mail an den Chef und verlangt nach einem höheren Budget. Ein großartiger Administrator nutzt das Monitoring-System, erstellt für jedes Gerät eine vollständige Auslastungsliste und zeigt auf, wie zusätzliche Investitionen in Hardware oder Bandbreite die Anwendererfahrung und betriebswirtschaftliche Effizienz steigern.

2. Warnungen intelligent managen

Zu viele Warnungen bewirken häufig, dass Netzwerkadministratoren die geschäftskritischen Warnungen übersehen. Ein großartiger Admin erstellt Alarmierungspläne, die nur die wichtigsten Probleme markieren und sicherstellen, dass die richtige Person mit den passenden Fähigkeiten eine Warnung erhält.

3. Drohende Probleme auf dem Radar haben

Ein guter Administrator überwacht das Netzwerk. Ein großartiger entwickelt Dashboards, die alle erforderlichen Daten zur Problemerkennung darstellen, und zwar bevor diese für die Nutzer bemerkbar werden. Zum Beispiel können das Probleme mit der Speicherung oder Überlastung von drahtlosen Zugriffspunkten sein.

4. Der erste sein, der von einem Problem erfährt

Warten Sie niemals, bis das Telefon läutet und ein Netzwerkausfall gemeldet wird – ein großartiger Admin sollte sicherstellen, dass er immer der Erste ist, der von einem Problem erfährt.

5. Kommunizieren

Da die IT in jedem Unternehmen eine entscheidende Rolle spielt, sollte ein großartiger Admin sicherstellen, dass dies allen Interessengruppen absolut klar ist. Er muss seine Kenntnisse über das Netzwerk nutzen, um die Geschäftsleitung und wichtige Anwender über die Leistung der Ressourcen und Verbesserungsmöglichkeiten auf dem Laufenden zu halten.

6. Sofort dokumentieren

Ein guter Admin dokumentiert erst nach der Mittagspause, dass er Geräte hinzugefügt, entfernt oder zugewiesen oder IP-Adressen geändert hat. Für einen großartigen Administrator ist das sofortige Dokumentieren von Änderungen von essentieller Wichtigkeit. Selbst ein einfaches System für Änderungsverwaltung, das die Dokumentation von Änderungen leicht macht, ist besser als keines. Eine unvollständige oder veraltete Dokumentation verursacht Probleme.

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