IoT, Smart Home, Big Data, Security und Co.

Das bekommen Sie auf der CeBIT 2015 zu sehen

| Autor / Redakteur: Sylvia Lösel / Andreas Donner

Die CeBIT ruft zum 29. Mal nach Hannover.
Die CeBIT ruft zum 29. Mal nach Hannover. (Bild: CeBIT)

Die IT durchdringt alle Branchen. Von Automotive über Smart Home bis zum produzierenden Gewerbe sind in Hannover neue Lösungen zu sehen. Egal ob Mittelständler, Handwerkerbetrieb oder Großunternehmen – IT-Lösungen gibt es dort für so ziemlich jedes Anliegen.

Eines der Zugpferde der CeBIT Global Conferences ist sicherlich Edward Snowden. Der Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter schaltet sich per Video nach Hannover. Dort gibt er dem amerikanischen Journalisten Greenwald ein Interview. Das Thema Security ist überhaupt eines der immer wiederkehrenden, gerade auch, weil es sämtliche anderen Bereiche betrifft. Einer davon ist das „Internet of Things“ (IoT). Alarmierend dabei: Einer aktuellen Studie des IT-Lösungsanbieters CSC zufolge sieht fast jede zweite Führungskraft die Unternehmen in Deutschland aktuell nicht in der Lage, den technischen und strukturellen Umbau zur vernetzten Produktion zu schaffen. Dabei erwartet zum Beispiel die Bundesregierung bis 2025 für die Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobil, Chemie, Landwirtschaft und ITK ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von 78 Milliarden Euro durch Industrie-4.0-Technologien. Doch viele Unternehmer wissen noch viel zu wenig über die Chancen einer vernetzten Fertigung oder sorgen sich um die Sicherheit. Dieses Informationsdefizit kann auf der CeBIT ausgeräumt werden.

Asiatische Klänge

Ebenso viele Informationen gibt es zum Partnerland China. Laut einer Bitkom-Studie steigen dort die ITK-Ausgaben pro Kopf zur Zeit am stärksten (von 199 auf 229 Euro), während sie in der EU nahezu unverändert bei 1.182 Euro pro Einwohner liegen. In China machen Kommunikationstechnik und -dienste mit 78 Prozent das Gros der ITK-Ausgaben aus. Mit einem Umsatz von 247 Milliarden Euro ist dieses Segment mittlerweile mehr als viermal so groß wie der deutsche Telekommunikationsmarkt. Schwerpunkt des Partnerland-Auftritts auf der CeBIT ist der Zentralstand in Halle 6. Auf dem gut 2.500 Quadratmeter großen Stand sowie in weiteren themenspezifischen Messehallen sind auch zahlreiche chinesische Big Player der IT-Branche vertreten. Darunter sind beispielsweise Datang Telecom, Huawei, Kingsoft Software Company, Neusoft, TCL und ZTE.

Was bitte ist D!conomy?

Ein CeBIT-Schwerpunkt lautet in diesem Jahr „D!conomy“. Dieser kryptische Begriff soll die nächste Stufe der Digitalisierung in der Wirtschaft beschreiben. Nach Handel, Medien oder Dienstleistungen rücken nun zunehmend industrielle Kernbranchen wie Auto, Maschinenbau oder die Elektroindustrie in den Fokus. Technologien wie Big Data, Cloud Computing oder 3D-Druck setzen sich in der Breite durch, andere wie autonomes Fahren stehen vor der Einführung.

So funktioniert die D!conomy

Dieses Thema hat sich Aussteller Salesforce zu Herzen genommen. Der Hersteller zeigt in Halle 4 die Customer Success Platform. Im Vordergrund stehen dabei soziale, mobile und cloud-basierte Technologien, die Unternehmen dabei unterstützen, die digitale Transformation zu beschleunigen und deren wirtschaftliche Potenziale voll auszuschöpfen.

Lösungen zur vernetzten Kommunikation für Unternehmen und Smart Buildings stehen beim CeBIT-Ausstellungsschwerpunkt „Communication & Networks“ in Halle 13 im Mittelpunkt. Ob IP-Telefonie, Videoconferencing, Smartphone oder Smart Building – moderne Funknetze übertragen Daten aller Art und ermöglichen Steuerungsprozesse. Dort vertreten ist zum Beispiel Schneider Electric Prosumer Home (Stand B53/1) mit einem intelligenten Haussteuerungssystem für erneuerbare Energien und Elektromobilität, das auf dem Gebäudesystem-Standard KNX basiert. Die Lösung schafft eine Verbindung zwischen Verbrauchern, Energiespeichern, Photovoltaik, Elektromobilität und Energiemanagement und ist in der Lage, alle Elemente in Smart Grids einzubinden.

Ergänzendes zum Thema
 
CeBIT: Daten und Fakten

Digitalstrom (Stand C41) vernetzt alle elektrischen Geräte im Haus über bestehende Stromleitungen. Auf der CeBIT zeigt das Unternehmen die Integration der lernfähigen Google Nest-Thermostate.

Infos für den Mittelstand

Auch für mittelständische Betriebe gibt es spezielle Informationsmöglichkeiten. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für deutsche Mittelständler auf dem Weg in Auslandsmärkte? Wo finden sich interessante Partner und Förderer, um Produkte deutscher Mittelständler auf Auslandsmärkten abzusetzen? Was ist bei einem Markteintritt in den Wachstumsmarkt China zu beachten? Antworten bietet das IBA-Forum mit einem umfangreichen Vortragsprogramm an allen fünf Messetagen in Halle 6. Zentraler Anlaufpunkt für Besucher aus Handwerk und Mittelstand ist auch die neue Mittelstandslounge in Halle 5, die unter dem Motto „Digitalisierung von A-Z“ steht. An acht Arbeitsstationen können sich Besucher darüber informieren, wie sich der abstrakte Begriff „Digitalisierung“ in arbeitsfähige Unternehmenspraxis überführen lässt.

Hersteller und ihre CeBIT-Auftritte

IBM und Juniper Networks planen eine gemeinsame Analyselösung für hoch performante Netzwerke, mit den Kunden in Echtzeit Einblicke in das Netzwerkverhalten erhalten. Dadurch haben sie die Möglichkeit, ihre mobile Erfahrung drastisch zu verbessern, den steigenden Bedarf an Internet-of-Things-Applikationen zu adressieren und sich neue Möglichkeiten der Big-Data-Analyse zu erschließen. Nähere Information gibt es am IBM-Stand in der Halle 2, Stand A10, Nummer 517 (Cloud Area).

D-Link stellt in Halle 14, Stand H74-1 Neuheiten aus dem Mydlink-Home-Produktportfolio vor und baut dieses mit Tür- und Fensterkontakten, Bewegungs- und Rauchmeldern sowie Wassersensoren und einer WLAN-Sirene deutlich aus. Natürlich können die smarten Geräte mithilfe einer intuitiven App für Android und iOS auf dem Smartphone gesteuert werden.

Konftel präsentiert in Hannover das neue Konferenztelefon Konftel 220, die aktuelle Portfolio-Strategie „No Size Fits All“ sowie einen Ausblick auf das Konftel-Premium-Reseller-Programm, das im zweiten Quartal starten wird. Auf der Messe ist Konftel als Unteraussteller des Distributors Herweck in Halle 15, Stand H51, zu finden.

In Halle 2, am Stand C55 zeigt Qnap Systems sein aktuelles NAS-Portfolio. Eines der Hardware-Highlights ist das neue schraubenlose Turbo NAS Qnap TS-453 Mini. Zudem können Besucher in Live- Demos das neue Betriebssystem QTS 4.2 kennenlernen und sich über die QvPC-Technologie sowie die Anwendung Q´center zur einfachen Steuerung mehrerer NAS-Server informieren.

Eine Nummer größer geht es bei Schneider Electric in Halle 12, Stand C23 zu. Im Zentrum stehen hier die Datacenter-Infrastructure-Management-Lösung „StruxureWare for Data Centers“ mit dem neuen Modul „Cooling Optimize“ und das Portfolio rund um Kühlung und Klimatisierung im Rechenzentrum.

Der Messeauftritt von Unify steht dieses Jahr unter dem Motto „New Way to Work“. Das Unternehmen stellt dabei den Anwender in den Mittelpunkt und zeigt, wie Mitarbeiter zukünftig effizienter kommunizieren und virtuell arbeiten können. Im Fokus steht neben dem OpenScape-Portfolio vor allem Circuit, ein neuer Cloud-basierter Kommunikationsdienst, bei dem Sprache, Video, Messaging, Screen- und File-Sharing in einer einzigen einheitlichen Oberfläche zusammenfließen. Zu sehen ist die Lösung in Halle 13 am Stand D38.

Grau Data präsentiert in Halle 2, Stand D57 seine komplette Produktpalette an professionellen Filesharing- und Archivierungs-Lösungen sowie die HSM-Produktfamilie. Im Vordergrund steht die Lösung „Grau DataSpace“, die sich für Unternehmen und Service Provider jeder Größe eignet. DataSpace bietet einen schnellen, zuverlässigen, sicheren, leicht zu verwaltenden und Compliance-konformen Datenaustausch. Neu in der Version 2.0 ist die Mandantenfähigkeit, die es ab sofort Service Providern erlaubt, ihren Kunden einen Filesharing-Service mit einer zentralen Installation anzubieten

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