So kommen die Programme zum Anwender, Teil 3

Das Applikationsportal als zentraler Zugangsknoten

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Häppchenweise: die Apps

Webdienste, HTML und zentrale Applikationsservern sind allerdings nur die Vorboten der Entwicklung. Virtualisierung, die Cloud, die Vielfalt und Verbreitung der mobilen Geräte leiten gerade einen Paradigmenwechsel ein, dessen Ende nicht abzusehen ist. Die Speerspitze wird derzeit durch die Applikationshäppchen (die Apps) gebildet.

Der Begriff der Apps wird meist für kleine Anwendungen verwendet, die der Anwender auf sein mobiles Gerät lädt. Hier ist die Welt aber, wie im ersten Teil der Reihe vermerkt, vielschichtig.

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Die wichtigsten Vertreter sind derzeit Apple mit dem iOS und sein iPad bzw. iPhone, RIM Blackberry und dessen OS (Operating System), Microsofts Windows Mobile und die relativ offene Welt von Googles Android, dass für Smartphones und Tablets gleichermaßen verwendet wird. Die Geräte sind weder in der Hardware, noch im Betriebssystemaufbau und folglich auch nicht hinsichtlich der Anwendungen kompatibel.

Das Zugangsportal des Horizon-Application Manager

Die Anbieter von Applikationsdiensten der Zukunft werden daher entweder mehrere Plattformen unterstützen müssen, oder aber sie entscheiden sich für eine dieser Plattformen. Für die Anwender der Dienste soll dies allerdings nicht sichtbar werden. Sie sollen traditionelle Windows-Anwendungen neben Apps oder HTML-Diensten gleichermaßen nutzen können.

Dies ist beispielweise auch das Ziel von VMware und dessen Applikationsmanager Horizon. Mit dem Horizon AppManager möchte VMware die Bereitstellung der Anwendungen für die Benutzer möglichst einheitlich gestalten. Der AppManager soll zum zentralen Knotenpunkt für die Anwendungen werden. VMware bezeichnet den AppManager infolgedessen auch als Hub für die Benutzeranwendungen.

Im AppManager werden die unterschiedlichsten Anwendungen unter einen Hut gepackt. Hierbei kann es sich um traditionelle Anwendungen, Web-basierte Applikationen, private und public Cloud–Dienste handeln. Zum Umfang des AppManager gehören unter anderem auch Self Service Portale für die Anwender und Single-Sign-On. Eingeschlossen sind auch Reporting-Funktionen für Compliance-Anforderungen und der Ermittlung der benötigten Lizenzen.

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