Suchen

MPO-Systemkomponenten verringern Kabelvolumen um ein Drittel Dark-Fiber-Module aktivieren ungenutzte Glasfasern

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Dark-Fiber-Module für 40- und 100-GbE-Netzwerke erweitern das Verkabelungssystem TML-TDE Modular Link von Trans Data Elektronik (TDE) und sollen durch die Nutzung von gewöhnlich brachliegenden Glasfasern kleinere Kabelvolumen ermöglichen.

Firmen zum Thema

Mit den TML-Dark-Fiber-Modulen von TDE sollen auch Glasfasern, die gewöhnlich brachliegen, genutzt werden können. Dies würde das Kabelvolumen verringern.
Mit den TML-Dark-Fiber-Modulen von TDE sollen auch Glasfasern, die gewöhnlich brachliegen, genutzt werden können. Dies würde das Kabelvolumen verringern.

Für 40-GbE-Netzwerke wird laut Norm ein einreihiger Zwölf-Faser-MPO/MTP-Stecker verwendet. Acht Fasern – jeweils vier Fasern zum Senden und Empfangen – werden aktiv genutzt, während die vier mittleren Fasern in der Regel nicht verwendet werden.

Laut Hersteller TDE ist mit den TML-Dark-Fiber-Modulen die zusätzliche Nutzung der vier „überschüssigen“ Fasern für die Datenübertragung möglich. Für 48 Ports auf einer Höheneinheit würden 384 Fasern statt üblicherweise 576 Fasern eingesetzt, das Resultat sei eine Reduzierung des Kabelvolumens um 33 Prozent.

Ebenso würde es sich bei 100-GbE-Netzwerken verhalten, wo die TML-Dark-Fiber-Module TDE zufolge den Einsatz aller 24 Fasern gewährleisten. Außerdem bestünde bei 100 GbE die Möglichkeit, von Zwölf-Faser-MPOs auf 24-Faser-MPOs zu konvertieren.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 35806050)