Nicht nur die technischen Herausforderungen zählen - auch die Sinnfrage ist wichtig Technische Ebene: Spannend, verlockend. Höchst anspruchsvoll. Anwenderebene: Zeitsparend, fehlermindernd (hoffentlich), komplexitätsreduzierend (das ist das Ziel) Menschliche Ebene: Der Mensch wurde geschaffen mit einem eigenen Willen. KI wird zum Gegenspieler des menschlichen Willens. Denn zwischen dem was die Technik sieht und will und dem was der Mensch will können Welten sein. Technik hat eben keine Gefühle, Ethik und Ratio und wird sie nie haben. Das ist ja auch das spannende und die Herausforderung am Leben. Schön wäre es, wenn der Bahn-Fahrkartenautomat in einem Augenschlag das täte, was der Bahnfahrer will wenn er kurz vor knapp ankommt. Doch weit gefehlt. Und dazu bräuchte es nicht einmal KI. Ja, wir befinden uns in der Trial and Error-Phase. Die Technik wird besser und durch diese Phase gehen/wollen wir (alle) durch. Aber mal ganz ehrlich: Mehr als essen, trinken, arbeiten, erholen braucht der Mensch eigentlich nicht. Oder wird das Geld verdienen täglich zum sauren Apfel - dafür aber ohne Schweiß (der kommt, wenn er sich über die unbeeinflussbare KI ärgert)? Wir entwickeln selbst Software und an KI. Und gerade deshalb stellen wir uns täglich die Sinnfrage: Was nützt dem Menschen wirklich (was der Mensch will und nicht die Technik). Auch das gehört zur Technikfolgenabschätzung. Doch die kommt definitiv zu kurz. Bezüglich der IT-Sicherheit müssen wir auch noch reden. Euphorie contra Sinn.