EDonkey Einstellungen



  • Da diese Thema sehr sehr oft behandelt wird, gibts hier die Anweisung wies funktioniert. Die einzigen Ports die von eDonkey benutzt werden lauten:
    TCP Port 4661 für die Verbindung zum Server.
    TCP Port 4662 für die Verbindung zum Client.
    UDP Port 4665 für Nachrichten zu anderen Servern, zu denen ihr nicht verbunden seit.

    Dies sind die Standart Ports, und werden auf jeden Fall benötigt. Man muss diese ports freigeben, da diese in vernünftigen Routern gesperrt sind, d.h. das es nicht immer der Fall sein muss diese Freizugeben.
    Der Trigger und der public port müssen übereinstimmen, genauso wie die Type.



  • eDonkey Server unter Windows hinter einem Router erstellen

    1. Ports 4661, 4662 und 4665 im Router eintragen
    2. Server-Version von eDonkey installieren
    3. Donkey-Control installieren http://edonkey.iucon.com/
    4. Donkey-Control starten
    4.1 dynmische IP unter > 'Server' > 'Local IP' eintragen
    4.2 IP für den 'Seed Server' suchen, unter ['Refresh' 4.5 Kontrollieren, ob mehr als ein Server in der Liste angezeigt wird -> ja, Server läuft -> 4.6 -> nein, mit > 'Server' > 'Stopp' den Server stoppen -> weiter bei 4.2 mit anderer IP 4.6 unter > 'Clients' auf User warten -> Refresh" target="_blank"> gibt es eine Liste mit eDonkey-Servern. Eine beliebige IP aussuchen und eintragen
    4.3 Mit > 'Server' > 'Start' den Server starten
    4.4 unter > 'Known Server' "Show working Servers only" markieren -> 'Refresh'
    4.5 Kontrollieren, ob mehr als ein Server in der Liste angezeigt wird
    -> ja, Server läuft -> 4.6
    -> nein, mit > 'Server' > 'Stopp' den Server stoppen -> weiter bei 4.2 mit anderer IP
    4.6 unter > 'Clients' auf User warten -> Refresh](gibt es eine Liste mit eDonkey-Servern. Eine beliebige IP aussuchen und eintragen

    4.3 Mit > 'Server' > 'Start' den Server starten

    4.4 unter > 'Known Server' )



  • Mit meinem SMC Router, DHCP Server aktiviert und unter Special AP Trigger: 4665 Incoming Ports 4661-4662,4665 hab ich eine ID von ClientID: 650085968 (open).



  • Für den eDonkey-Server muss man nur die Ports 4661 (TCP) und 4665 (UDP) im Router eintragen. der Port 4662 wird nur benötigt, wenn auf dem Server-PC auch ein edonkey-Client laufen soll.

    Achtung!
    Wenn man den eDonkey-Server auf einem anderen Port als 4661 betreibt, wandert der zweite Port mit. Wenn der Server z.B. auf Port 4616 laufen soll, muss auch der Port 4620 freigegeben werden.



  • Als Alternative zur 'Seed IP' kann man auch eine aktuelle 'server.met' ins Server-Verzeichnis kopieren und in 'serverList.met' umgenennen. Das Feld 'Seed IP' bleibt dann leer.

    Wenn der Server erfolgreich läuft, sollte er nach 15-30 Minuten in dieser Liste auftauchen.



  • Weitere Links:

    Das deutsche eDonkey 2000 Filesharing Forum
    http://f25.parsimony.net/forum63199/index.htm

    Die Parsimony-Routerdatenbank
    http://edonkey.bei.t-online.de/edonkey/datenbank.html
    (Wie muss ich den Router konfigurieren,
    damit der eDonkey-Client möglichst optimal funktioniert, mit vielen Beispielkonfigurationen)

    eDonkey 2000 SERVER-FAQ
    http://edonkey.bei.t-online.de/edonkey/Serverbeschreibung.html

    Die ultimative Hilfe zum Esel
    http://www.edonkey-faq.de/



  • Der eDonkey-Client lässt sich auf beliebige Port einstellen und somit auch auf mehreren Rechnern hinter einem NAT-Router betreiben.

    1. Dafür benötigt jeder Rechner einen eigenen Port (z.B. 4002 oder 4612 oder 4622 oder 4632 oder …), auf dem er Anfragen von anderen Clients entgegennehmen kann. Für jeden Client muss ein eigener Port im Router ('Service-table', 'SUA Server Setup', 'Virtual Server' etc.) eintragen werden.

    2. Im eDonkey-Client muss die Port-Nummer angepasst werden. Dafür gibt man z.B. 'port 4002' in das Statusfenster des Client ein. Damit die Änderung wirksam wird, muss der Client neu gestartet werden.

    3. Die Clients teilen sich jetzt die Download-/Uploadkapazitäten des Anschlusses. Daher sollte der Upload in jedem Client so begrenzt werden, dass er die Kapazität des Anschlusses nicht überschreitet (Für T-DSL: '14 : Clientanzahl = Max Upload Speed'). Wenn die Clients nicht gleichzeitig laufen, kann man auch andere Limits festsetzen. (Weitere Informatonen darüber in den eDonkey-FAQs unter 'Weitere Links')

    Ergänzung:

    4. Die Clients sollten sich nicht auf demselben Server einbuchen. Die ID wird aus der IP-Adresse errechnet und muss auf dem Server einmalig sein. Da bei der ID der benutzte Port nicht berücksichtigt wird, erhält der zweite Client eine niedrige ID.



  • Wie hoch darf ich die 'max Connections' einstellen, wenn ich einen eDonkey-Client hinter einem NAT-Router betreibe?

    Das kommt drauf an.

    Ein NAT-Router kann nur eine begrenzte Anzahl von Verbindungen gleichzeitig verwalten. Die genaue Anzahl hängt vom Routermodell ab und sollte in der Anleitung, auf den Webseiten des Herstellers oder hier im Forum zu erfahren sein (Stichworte 'nat-session', 'nat-Table', 'masquerading-table', etc.). Software-Lösungen sind von dem Problem weniger betroffen.

    Die 'max connections' sind auf jedem Fall zu hoch eingestellt, wenn ein Webbrowser oder ein E-Mail-Programm einen Netzwerkfehler meldet, während eDonkey läuft. In diesem Fall sollten die 'max connections' verringert werden (100-Schritte), bis diese Programme wieder fehlerfrei funktionieren.

    Werte von unter 100 für 'max connections' sollten alle Hardware-Router-Modelle verkraften.



  • Trigger bzw. Spezial Application Einstellungen

    enabled

    Erklärung: Auf Port 4661 nimmt der Client Kontakt zum Server auf, auf dem Port 4662 nimmt er Anfragen von anderen Clients entgegen.

    enabled

    Erklärung: Da der Client im Senden aktiver ist als der Server bleibt der Triggerport bei 4661. Der Server nimmt Anfragen von Clients auf Port 4661 entgegen und kommuniziert mit anderen Servern über Port 4665.

    (3) Nur Server: Hier machen die Einstellungen keinen Sinn, da der Server nur in regelmässigen Abständen (10-20 min) über Port 4665 mit anderen Server kommuniziert. Die Ports 4661 und 4665 sollten besser unter 'Virtual Server' eingetragen werden.

    Die Einstellungen unter "Virtual Server" und "Spezial Application" sollten nicht gemeinsam für gleiche Ports gelten. Doppeltgenähnt hält hier nicht besser. Die Protokolle UPD und TCP müssen nur angegeben werden, wenn es der Router vorsieht.

    Alle Angaben gelten für die voreingestellten Ports.

    Ergänzung:
    Wer sich für einen Durchschnitts-eDonkey-Benutzer hält und seinen Router und die PC nach Handbuch konfiguriert hat, sollte die Einstellungen unter (1) bevorzugen. Damit sollte der Client eine hohe ID bekommen und so Zugriff auf alle Quellen im Netzwerk erhalten.



  • 'Virtual Server' bzw. 'SUA Server' bzw. 'Local Server' bzw. 'Service Table' bzw. 'Virtual Host' Einstellungen:

    (1) Nur Client-Betrieb: public Port=4662 (TCP); private Port=4662 (TCP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
    Erklärung: Auf dem Port 4662 nimmt er Anfragen von anderen Clients entgegen und der Server stellt auf dem Port fest, ob der Client 'firewalled' ist.

    (2) Client+Server-Betrieb:

    • public Port=4661 (TCP); private Port=4661 (TCP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
    • public Port=4662 (TCP); private Port=4662 (TCP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
    • public Port=4665 (UDP); private Port=4665 (UDP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
      Erklärung: Auf Port 4661 wartet der Server auf Verbindungsanfragen von Clients. Auf Port 4665 nimmt der Server mit anderen Server Kontakt auf (Option public server=true). Port 4662 wie oben (1).

    (3) Nur Server:

    • public Port=4661 (TCP); private Port=4661 (TCP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
    • public Port=4665 (UDP); private Port=4665 (UDP); IP-Adress={IP-Adresse des eDonkey PC}
      Erklärung: wie oben (2) ohne (1)

    Die Einstellungen unter "Virtual Server" und "Spezial Application" sollten nicht gemeinsam für gleiche Ports gelten. Doppeltgenähnt hält hier nicht besser. Die Protokolle UPD und TCP müssen nur angegeben werden, wenn es der Router vorsieht. Wenn der Router nicht zwischen 'public Port' und 'private Port' unterscheidet, gelten die Einstellungen unter 'public Port'.

    Alle Angaben gelten für die voreingestellten Ports.

    Wenn der Router die Möglichkeit für Einstellungen unter 'Spezial Application' bietet, sollte man diese Einstellungen wählen (siehe vorhergehenden Beitrag).


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