Web. 2.0 – Wo bleibt der ROI?!



  • Andreas Burau

    Andreas Burau ist Research Director ICT-Service bei der Experton Group

    Publiziert: 14.01.2008

    Investitionen in Web 2.0 Technologien bedürfen hinsichtlich ihrer Rechtfertigung eines ebenso kritischen Blickes wie andere Investitionen auch. Darüber sind sich viele Entscheider einig.

    Aber es ist in vielen Fällen noch zu früh, eine ROI-Betrachtung als alleinige Grundlage für eine Go oder No-Go-Entscheidung herzunehmen: Manches befindet sich noch im Erprobungsstadium und umfangreiche Erfahrungen müssen erst gesammelt und ausgewertet werden.

    Verbesserungspotenziale durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien beziehen sich beispielsweise hier auf:

    • Neue Serviceleistungen: zum Beispiel durch - Mashup-Applikationen
    • Marketing Sales Support allgemein
    • Einbindung von Kunden etwa in den Produkterstellungsprozess mittels Nutzerbefragungen auf Web-Sites
    • Verbesserte Möglichkeiten, mit Kunden zu kommunizieren, etwa durch Blogs
    • Verbesserung der internen Zusammenarbeit, zum Beispiel durch Wikis

    Messkriterien sollten dennoch erstellt, erarbeitet und operationalisiert werden, so beispielsweise für verbesserte Kundenbeziehungen, bessere Zusammenarbeit, verbesserte Fähigkeit, das Image online zu managen, verbesserte Fähigkeit, durch Kundenfeedback das Produktdesign anzupassen oder den Kunden in den Produkterstellungsprozess einzubeziehen.

    Zwar ist die konkrete Messung in vielen Fällen nicht trivial und unter Umständen sehr aufwändig, doch wird sich langfristig die positive Einstellung auf Seiten der Unternehmen gegenüber Web 2.0-Investitionen nur bewahren, wenn auch konkrete Investitionsrückflüsse feststellbar sind.



  • von: unbekannt

    Web 2.0 ist nur bedingt für alle Unternehmen geeignet. Man kann sich aber als innovatives Unternehmen diesem MainStream nicht verwehren…



  • von: Toh

    Ja, an Web 2.0 - in welcher Form auch immer - kommt keine innovative Firma mehr vorbei.


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