Netzwerk-zu-Netzwerk-Schnittstelle für Software-Defined Networking

Colt und AT&T vernetzen SDN-Services

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

AT&T und Colt wollen die Netzwerk-zu-Netzwerk-Schnittstelle sowie den offenen API-Code mit Standardisierungsgremien und Branchenforen teilen.
AT&T und Colt wollen die Netzwerk-zu-Netzwerk-Schnittstelle sowie den offenen API-Code mit Standardisierungsgremien und Branchenforen teilen. (© beebright - Fotolia)

Mit einer Machbarkeitsstudie haben AT&T und Colt Technology Services (Colt) jetzt demonstriert, wie sich SDN-Managed-Services über verschiedene Netzwerke hinweg aufsetzen lassen. Die entsprechende Netzwerk-zu-Netzwerk-Schnittstelle wollen die Partner offenlegen und standardisieren lassen.

Colt und AT&T arbeiten an einer standardisierten API-Infrastruktur. Dank der sollen Software-Defined Networks (SDN) verschiedener Anbieter zusammenarbeiten und Unternehmenskunden mit flexiblen, skalierbaren On-demand-Services versorgen. Bei einem Probelauf hat AT&T nach eigener Darstellung nun zwischen zwei Netzwerken in den USA und in Europa erfolgreich Netzwerkservices provisioniert.

Dabei habe die Machbarkeitsstudie auch gezeigt, wie Kunden die Technologien konkret nutzen können. Demnach sei es möglich, Ports nahezu in Echtzeit zu reservieren, Punkt-zu-Punkt-Ethernet-Services zu bestellen, Bandbreiten zu skalieren oder Services zu beenden.

Mit dem Ansatz wollen AT&T und Colt auch die Zusammenarbeit innerhalb der Branche sowie die Standardisierung vorantreiben. Geplant ist, die Netzwerk-zu-Netzwerk-Schnittstelle sowie den offenen API-Code mit Standardisierungsgremien und Branchenforen zu teilen.

Roman Pacewicz, Senior Vice President Offer Management and Service Integration bei AT&T Business Solutions, kommentiert: „Die Arbeit von AT&T Labs und AT&T Foundry sowie die Kooperation mit Colt wird es Kunden erlauben, kostengünstigere, flexiblere und anpassungsfähigere Netzwerke zu haben [...] Unternehmen, die ihren Kunden eine nahtlos vernetzte Umgebung anbieten möchten, werden von einem einheitlichen Ökosystem in der Branche profitieren, das auf Kompatibilität ausgerichtet ist.“

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