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Ein Ausblick auf die zukünftige IT-Netzwerklandschaft Cloud-Infrastrukturen brauchen Profi-Netzwerktechnik

| Autor / Redakteur: Jörg Hecke / Elke Witmer-Goßner

Moderne und durchdachte Netzwerklösungen sind entscheidende Voraussetzungen für eine gut funktionierende IT-Abteilung im Unternehmen. Heutige Netzwerke sind durchaus in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien zu verbinden, darunter fallen ebenso Computernetzwerke, Soft- und Hardware sowie Kommunikationstechnik.

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Traditionelle Unternehmensnetzwerke werden den sich entwickelnden Bedürfnissen der modernen digitalen Unternehmen von heute immer weniger gerecht.
Traditionelle Unternehmensnetzwerke werden den sich entwickelnden Bedürfnissen der modernen digitalen Unternehmen von heute immer weniger gerecht.
(Bild: gemeinfrei(© Sumanley xulx - pixabay) / Pixabay )

Durch die voranschreitende Digitalisierung in vielen Wirtschaftszweigen, und durch die Tatsache, dass diese Unternehmen ihre IT-Infrastruktur in die Cloud verlagern und in neue Technologien investieren, entsteht ein enormer Bedarf an professionellen Netzwerk-Infrastrukturen. Diese sollen sämtliche digitale Geschäftsmodelle zu effektiven Kosten unterstützen und aufrechterhalten.

Technische Voraussetzungen schaffen

Für das Jahr 2020 können wir erwarten, dass sich die IT-Netzwerklandschaft weiterentwickelt und anpasst, um mit solchen steigenden Anforderungen an das eigene Geschäft und des Marktes Schritt halten zu können. Auf technischer Seite müssen für die einzelnen Szenarien folgende Voraussetzungen gegeben sein:

1. Hybride und Multi-Cloud-Einführung
Bei der Auswahl des „richtigen“ Standorts für die Netzwerkinfrastruktur wollen Unternehmen das Beste aus beiden Speicherwelten – dem lokalen Rechenzentrum und der Cloud – nutzen. Das bedeutet in der Konsequenz, dass sie Netzwerklösungen brauchen, die in beiden Umgebungen konsistent funktionieren. Angetrieben durch eine zunehmende Anzahl webfähiger Produkte wie IoT und mobile Geräte, werden sich Unternehmen künftig auf hybride und Multi-Cloud-Umgebungen konzentrieren. Das wird es Unternehmen ermöglichen, ihre Anwendungen im Rechenzentrum zu implementieren und gleichzeitig die On-Demand-Cloud für darüber hinaus gehenden Bedarf nutzen.
2. Dongle-Server, die virtuelle Umgebungen freischalten
Angesichts der zunehmenden Bedrohungen in virtualisierten Umgebungen, einschließlich des Diebstahls vertraulicher Informationen oder der Manipulation von Daten bzw. des Datenverlusts, werden Unternehmen auch in Zukunft in Dongle-Server investieren. Dongle-Server sind eine virtuelle Kabelverlängerung über das Netzwerk. Sie verfügen über sichere und einfache Dongle-Verwaltung sowie maximale Netzwerkverfügbarkeit durch die Verwendung zweier Netzwerkverbindungen. So wird eine direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Benutzer und dem Dongle-Server verschlüsselt, was wiederum bedeutet, dass die Gefahr eines unbefugten Zugriffs auf die virtuelle Umgebung eliminiert wird.
3. Verbesserung der Netzwerkautomatisierung durch Machine Learning
Viele Unternehmen planen, den alltäglichen Netzwerkbetrieb – also Analyse, Verwaltung und Sicherheit – zu automatisieren. Als Folge davon kann ein deutlicher Mehrbedarf an maschinell lerngesteuerter Analytik erwartet werden. Dies unterstützt Unternehmen dabei, zu erkennen, wann beispielsweise eine Netzwerkkomponente in der Anfangsphase eines technischen Ausfalls ist, und hilft zudem, vorherzusagen, wann genau diese Probleme auftreten werden. Es wird Unternehmen auch dabei helfen, Anomalien im Netzwerkverhalten zu erkennen, um Cybersicherheitsteams bei der Bekämpfung von Sicherheitsverletzungen zu unterstützen.
4. Wachstum der SD-WAN-Infrastrukturen
Es ist davon auszugehen, dass Software-Defined Networking (SD-WAN)-Infrastrukturen weiterhin eine der am schnellsten wachsenden Segmente des professionellen Netzwerkinfrastrukturmarktes sein werden, was durch eine Reihe von Faktoren bedingt ist. Erstens werden die traditionellen Unternehmensnetzwerke den sich entwickelnden Bedürfnissen der modernen digitalen Unternehmen von heute immer weniger gerecht. Zweitens sind Unternehmen zunehmend an einer einfacheren Verwaltung mehrerer Verbindungstypen im gesamten Netzwerk interessiert, um die Anwendungsleistung und die Erfahrung der Endbenutzer zu verbessern.

Jörg Hecke, SEH Computertechnik GmbH.
Jörg Hecke, SEH Computertechnik GmbH.
(Bild: SEH)

Zukunftsfähige technische Basis vorhanden

Es werden somit aufregende Zeiten für die IT-Netzwerklandschaft anbrechen. Auch wenn sich der IT-Netzwerkmarkt verändert und anspruchsvoller wird, gibt es bereits eine Vielfalt hochwertiger Netzwerklösungen, beispielsweise auch des Bielefelder Computer- und Netzwerkspezialisten SEH, die es den Unternehmenskunden ermöglichen, ihr Business effektiv und effizient auszuführen. Da also große Veränderungen im Bereich der Netzwerkautomatisierung und der hybriden Umgebungen bevorstehen, können solche modernen Produkte in allen künftigen und bestehenden Umgebungen und in wichtigen Anwendungsszenarien eingesetzt werden.

Über den Autor

Jörg Hecke ist Produkt Marketing Manager bei der SEH Computertechnik GmbH.

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