Collaboration-Lösungen ermöglichen Videokonferenzen mit jedem und überall

Cisco Telepresence – Interoperabilität mit anderen Konferenzsystemen

24.06.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der angekündigte Cisco Telepresence Server 8710 v.2.2 soll eine höhere Skalierbarkeit und eine verbesserte Auflösung bieten.
Der angekündigte Cisco Telepresence Server 8710 v.2.2 soll eine höhere Skalierbarkeit und eine verbesserte Auflösung bieten.

Neue Collaboration-Lösungen sollen nicht nur dafür sorgen, dass die Telepresence-Systeme von Cisco überall im Unternehmen problemlos eingesetzt werden können, sie sollen auch die Interoperabilität von Telepresence mit jedem standardbasierenden Videokonferenzprodukt erweitern – auch von anderen Herstellern.

Cisco unterstützt offene, standardbasierende Verbindungsprotokolle, die prinzipiell Videokonferenzen unabhängig vom Anbieter ermöglichen. Aktuelle Verbesserungen in der Systemsoftware hätten nun dafür gesorgt, die Interoperabilität der Cisco-Produkte ohne Bedarf an zusätzlicher Hardware auch auf standardbasierende Systeme anderer Hersteller zu erweitern.

Telepresence Interoperability Protocol (TIP)

Laut Cisco integriert das Telepresence Interoperability Protocol (TIP) nahtlos Anwendungen von Drittanbietern. Ein Benutzer, der ein Cisco-System einsetzt, könne damit problemlos mit einem Partner kommunizieren, der eine Lösung eines anderen Herstellers nutzt. Dies gelte auch für Smartphones, die in Telepresence-Konferenzen oder Video-Calls integriert werden können. Damit würden sich IP-Telefone, Smartphones, Telepresence- oder Videokonferenzlösungen in das Collaboration-Lösungsportfolio von Cisco einfügen.

Telepresence MX200

Unternehmen profitieren schon länger von immersiven Telepresence-Raumlösungen und klassischen Multi-Purpose-Systemen für Besprechungsräume. Cisco bietet mit Telepresence MX200 nun auch ein System für Team-Meetings und Büros an, über das sich Informationen ohne zeit- und kostenintensive Geschäftsreisen via Video von Angesicht zu Angesicht austauschen lassen.

Telepresence Conductor

Der Cisco Telepresence Conductor soll die Nutzung von Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern durch intelligente Zuordnung von Meetings zu einer geeigneten Einheit vereinfachen. Die Möglichkeit der Vergabe von Identitätsnummern an Mitarbeiter zur Nutzung virtueller Meetingräume würde die spontane Einladung zu Videokonferenzen erleichtern. Die Lösung soll in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein. Cisco hat darüber hinaus weitere Lösungen zur einfacheren Nutzung von Videokonferenzen angekündigt:

  • Cisco Telepresence Server 8710 v.2.2 bietet höhere Skalierbarkeit und verbesserte Auflösung auf einer größeren Anzahl von Monitoren.
  • Cisco Telepresence Multipoint Switch v. 1.8 unterstützt die Cisco-C-Serie und -EX-Serie sowie alle TIP-basierenden Geräte.
  • Cisco MXE 5600 (Media Experience Engine) ermöglicht den Austausch von Inhalten in Echtzeit, WebEx OneTouch sowie Aufzeichnung und Streaming über standardbasierende Geräte jedes Herstellers.
  • Cisco Telepresence Management Suite 13.1 und Cisco Telepresence Manager (CTS-MAN) unterstützen Geräte der CTS-Serie, EX-Serie und C-Serie für Meetings per Mausklick.
  • Cisco Unified Communications Manager 8.6 verwaltet Anrufe und Sitzungen für Geräte der EX-Serie und C-Serie.

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