IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities

Cisco ebnet den Weg zur Smart City

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities könne die automatische Steuerung aller Aktivitäten ermöglichen und so den Weg hin zu einer Smart City vereinfachen.
Die IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities könne die automatische Steuerung aller Aktivitäten ermöglichen und so den Weg hin zu einer Smart City vereinfachen. (Bild: © – zapp2photo – stock.adobe.com)

Cisco bietet künftig die Integration von Netzwerken, Prozessen und Sensoren auf der zentralen IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities an. Verantwortliche für städtische Infrastrukturen sollen hiermit in Echtzeit ein umfassendes Bild über den Zustand ihrer Stadt erhalten.

Cisco Kinetic for Cities enthalte neue Funktionen wie die vollständige Automatisierung von Richtlinien, eine verbesserte Oberfläche mit integrierter Videoansicht oder eine Meldung von Notfällen in Echtzeit. Die Lösung nutze jetzt zusätzliche IoT-Datenquellen und die Collaboration-Lösung Cisco Spark zur schnelleren Reaktion auf Notfallsituationen. Derzeit würden bereits Adapter für Sensoren von 64 Herstellern existieren, Integrationen für weitere 45 Hersteller seien in Vorbereitung. Cisco Kinetic for Cities stehe in verschiedenen Versionen zur Verfügung, u.a. gebe es vorkonfigurierte Starterpakete, welche die Lösungen und Services der Cisco-IoT-Datenplattform mit Angeboten von Cisco-Partnern zu Suiten kombinieren.

Sicherheit im Fokus

„Mit den neuen Funktionen für Cisco Kinetic for Cities stellen wir die Sicherheit der Bürger an die erste Stelle“, sagt Christian Korff, Vertriebsdirektor Öffentliche Hand bei Cisco Deutschland. „So ermöglicht die Lösung z.B. die datenschutzkonforme Erfassung und Analyse von Daten aus Kameras, Sensoren und anderen Quellen. Das System kann Polizei, Feuerwehr oder andere Stellen über Cisco Spark benachrichtigen sowie über eine gemeinsame Ansicht die relevanten Informationen auf einer Karte darstellen, um die Aktivitäten effizienter zu koordinieren.“

Einsatz in Berlin

Am Berliner Ernst-Reuter-Platz werden die Verkehrsdaten zu Fußgängern, Fahrrädern, Bussen, Pkw und Lkw über verschiedene Sensoren erfasst. Die Informationen laufen über die IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities in den DAI-Labors (Distributed Artificial Intelligence) der Technischen Universität Berlin in Echtzeit zusammen. Auf Basis der anonymisierten Daten seien Muster in der Verkehrs- und Parkplatzauslastung erkennbar.

Eigenen Angaben zufolge spricht Cisco aktuell mit sechs weiteren deutschen Großstädten über die Nutzung von Cisco Kinetic for Cities. „Smart Cities sind effizienter, sparen Energie und können ihre Attraktivität für Bürger und Besucher verbessern“, sagt Niels Klussmann, Business Development Manager Public bei Cisco Deutschland. „Zudem weisen sie weniger Umweltverschmutzung, sicherere Straßen und eine bessere Lebensqualität für ihre Bürger auf. Cisco Kinetic for Cities vereinfacht Städten den Weg hin zu einer Smart City, da die einheitliche IoT-Plattform alle Aktivitäten übersichtlich darstellt und deren automatische Steuerung ermöglicht.“

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