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Plattform für integrierte Videoservices weiterentwickelt Cisco bringt Videorekorder in die Cloud

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit Videoscape Unity präsentiert Cisco eine integrierte TV-Plattform. Die bietet Nutzern personalisierte Videodienste und Service Providern neue Einnahmequellen.

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Endanwender bekommen neuartige TV-Dienste, Service Provider einen Echtzeiteinblick in die Sehgewohnheiten ihrer Kunden.
Endanwender bekommen neuartige TV-Dienste, Service Provider einen Echtzeiteinblick in die Sehgewohnheiten ihrer Kunden.
(Bild: Cisco)

Auf verschiedenste Bildschirme sollen Service Provider und Medienunternehmen Inhalte mit der jetzt vorgestellten Plattform Videoscape Unity bringen. In das Produkt hat Cisco Systems (Cisco) Techniken und Geschäftsmodelle des im Juli 2012 übernommenen Pay-TV-Spezialisten NDS integriert.

Cisco beschreibt die Softwareplattform als Lösung, die weit über bisher bekannte TV-Services hinausgehe. Endanwender sollen über die Videoscape Unity beispielsweise auf individualisierte Inhalte zugreifen.

Wie das aussehen kann, hat Cisco bereits während der Produktvorstellung demonstriert: Dabei wurde der Barcode eines Produktes per iPad eingelesen; ein TV-Bildschirm präsentierte anschließend dazu passende Inhalte. Eine mögliche Quelle hierfür könnte beispielsweise YouTube heißen; außerdem lasse sich auch zielgruppengerechte Werbung platzieren. Als weitere Anwendung für die Plattform nennt Cisco Cloud-basierte Multi-Screen-Videorekorder.

Service Provider können per Videoscape Unity die Sehgewohnheiten der Endnutzer mitverfolgen. Die bereitgestellten Tools liefern einen Echtzeiteinblick und informieren, welche Programme bei welchen Nutzern am besten ankommen. Dabei ist auch eine geographische Auswertung möglich.

Serviceanbieter können Videoscape Unity an den eigenen Markenauftritt anpassen (Branding). Die Lösung stehe zudem in unterschiedlichen Ende-zu-Ende-Konfigurationen bereit und lasse sich schnell und mit wenig Aufwand an spezielle Provider-Ansprüche anpassen. Alternativ könnten auch einzelne Komponenten in bestehende Servicelandschaften integriert werden – sagt Cisco mit Verweis auf offene Schnittstellen und positioniert sich als Dienstleister bei der Implementierung.

Videoscape Unity werde zudem "as a Service" angeboten. Beginnend mit dem Cisco Content Delivery Network CDN können Kunden Aufbau, Betrieb und Monitoring ihrer Video-Infrastruktur an Cisco übertragen.

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