Demonstration bringt Sprache in virtualisierte 4G-Netze

CENX und Spirent orchestrieren VoLTE

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Zur Demo gehören Cortx Service Orchestrator und das Testwerkzeug Landslide.
Zur Demo gehören Cortx Service Orchestrator und das Testwerkzeug Landslide. (Bild: CENX)

Sprachkommunikation ist in 4G-Netzen offenbar noch häufig Zukunftsmusik. Wie sich die orchestrieren lässt, haben CENX und Spirent Communications jetzt in einer gemeinsamen Demonstration aber schon mal geprobt.

Voice over Long Term Evolution (VoLTE) wird weltweit lediglich von 14 Betreibern in sieben Ländern angeboten – sagt CENX und präsentiert eine Perspektive für alle anderen Netzbetreiber. Gemeinsam mit Spirent Communications (Spirent) habe man jetzt gezeigt, wie sich VoLTE-Services über virtualisierte Netzinfrasturkturen orchestrieren lassen.

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Zum Einsatz kamen dabei einerseits der Cortx Service Orchestrator. Den beschreibt Anbieter CENX als einheitliche Plattform, mit der Mobilfunkbetreiber Service-Topologie, Netzwerknutzung sowie Performance-Daten visualisieren können. Falls der Traffic steigt und die Performance sinkt könnten Probleme innerhalb physikalischer oder virtueller Domains isoliert und korrigiert werden – beispielsweise indem vEPC-Funktionen (vEPC = Evolved-Packet-Core) dynamisch skaliert werden.

Das von Spirent beigesteuerte Tool Landslide ermögliche ein Ende-zu-Ende-Testing des mobilen Netzwerkes, einschließlich der umfangreichen Messung der Sprachqualität mit dem Perceptual Objective Listening Quality Assessment (PQLQA). Im Rahmen des Proof-of-Concept (PoC) habe Landslide eine umfassende MPC-Testumgebung (MPC = Mobile Packet Core) bereitgestellt, Real-World-Datenverkehr emuliert und sowie Antwortzeitenund und Durchsatz berechnet.

Chris Purdy, CTO von CENX, kommentiert: "Die Demonstration zeigt, dass die Transformation komplexer Netze mit den geeigneten Tools selbst nicht komplex sein muss [...] Der Cortx Service Orchestrator stellt eine einheitliche Sicht des mobilen Netzwerkes aus einer Ende-zu-Ende-Perspektive her – über physikalische und virtuelle Elemente hinweg. Das ist in der Branche ein Meilenstein.“

CENX und Spirent stellen ihre Lösungen auf dem heute zu Ende gehenden Mobile World Congress vor.

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