Wissenslücken bei Umsetzung flexibler Arbeitsplatzmodelle BYOD braucht mehr als nur Tablet-PCs

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Tablet-PCs allein sind noch kein zukunftsfähiges Konzept, meint das Beratungsunternehmen Centracon und skizziert tragfähige Ansätze für mobile Arbeitsplätze.

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Vergleich 2012 zu 2006: Heute kennen mehr Unternehmen Lösungen für flexiblere Arbeitsplatzmodelle im Detail als damals.
Vergleich 2012 zu 2006: Heute kennen mehr Unternehmen Lösungen für flexiblere Arbeitsplatzmodelle im Detail als damals.

Der Bedarf an mobilen Arbeitsplätzen wird künftig deutlich zulegen, glauben sieben von zehn deutschen Unternehmen, die das IT-Beratungsunternehmen Centracon im April dieses Jahr für eine Vergleichserhebung befragt hat. Lediglich acht Prozent der Probanten widersprechen dieser Aussage.

Das Problem: Mit 43 Prozent weiß nicht einmal jedes zweite Unternehmen konkret, wie ein flexibleres Arbeitsplatzmodell umgesetzt werden soll. Die restlichen Befragten kennen Lösungsansätze nicht, nur unzureichend oder allgemein.

Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards warnt in diesem Zusammenhang vor einem "vornehmlich technologischen Blick" bei der konzeptionellen Gestaltung von BYOD-Szenarien (BYOD = Bring Your Own Device) und nimmt dabei auch Apples iPad ins Visier: "[...] der bloße Einsatz beispielsweise von Tablet-PCs, um gewisse mobile Anforderungen zu realisieren, macht allein noch längst kein zukunftsfähiges Konzept aus".

Das Thema müsse daher breiter gedacht werden; dabei gelte es Business-Nutzen abzuwiegen und Investitionssicherheit zu wahren. Erst dieser breite Ansatz liefere Arbeitsplätze, die sich in Minuten aufsetzen lassen und einen wirklichen Mehrwert gegenüber klassischen Desktops ausspielen.

Als mögliche Herangehensweise nennt Gerhards einerseits Virtualisierung und Zentralisierung sowie Prozessautomation und Liberalisierung von Endgeräten (im Sinne von BYOD). Andererseits müssten Unternehmen aber auch für die flexible Bereitstellung hochqualitativer Dienste im Self-Service sorgen und sicherstellen, dass Endnutzer standortunäbhängig und geräteübergreifend auf derlei Services zugreifen können.

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