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Toshiba Mobile Zero Client Business-Notebook für Cloud-VDI

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine mobile VDI-Lösung, die komplett ohne lokale Datenspeicherung auskommt, stellt Toshiba mit dem Toshiba Mobile Zero Client vor. Die Business-Notebooks ohne Festplatte und mit speziellem BIOS sollen ein bislang unerreichtes Niveau an Sicherheit, Mobilität und einfacher Verwaltung liefern.

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Der Toshiba Mobile Zero Client kann auf Basis diverser Business-Notebooks von Toshiba geordert werden, auch auf dem Portégé Z20.
Der Toshiba Mobile Zero Client kann auf Basis diverser Business-Notebooks von Toshiba geordert werden, auch auf dem Portégé Z20.
(Bild: Toshiba)

Mobile Zero-Clients gibt es schon länger. Laut Toshiba haben die aber das Problem, dass sie durch ein lokal installiertes Betriebssystem und gespeicherte Zugangsdaten bei Verlust oder Diebstahl des Geräts ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellen. Bei diesem Mobile Zero Client nimmt das mit einem von Toshiba selbst entwickelten BIOS ausgestattete Notebook Kontakt zu einem Management-Server in der Azure-Cloud auf und führt eine Authentifizierung durch. Danach wird durch den im BIOS integrierten Zero Client Core ein für das Gerät angepasstes Linux mit VDI-Client heruntergeladen und im RAM entpackt. Dann erst wird die Verbindung zum VDI-Server hergestellt. Der Toshiba Mobile Zero Client unterstützt Citrix und VMware und soll sich so laut Hersteller einfach in bestehende IT-Infrastrukturen einfügen.

Keine lokale Daten

Auf dem Notebook selbst gibt es keinen Datenträger mit einem Betriebssystem und auch keine Nutzerdaten für den VDI-Zugriff. Das Betriebssystem mit dem VDI-Client liegt nur im Arbeitsspeicher. Das Booten eines anderen Betriebssystems von externen Medien oder nicht zugelassenen Netzwerken lässt das BIOS nicht zu. Verloren gegangene oder gestohlene Geräte lassen sich sogar per Fernzugriff deaktivieren. Damit will Toshiba vor allem Unternehmen ansprechen, die besonders hohe Compliance- und Sicherheitsrichtlinien erfüllen müssen.

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Business-Notebook als Basis

Als Basis für den Toshiba Mobile Zero Client können diverse Business-Notebooks von Toshiba dienen, bis hin zur Portégé Z-Serie. Die Geräte und die Firmware werden durch Toshiba auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Wichtige Funktionen wie die externe Monitorsteuerung, Regelung der Helligkeit und Lautstärke sowie die Anzeige der Akkuladung sollen laut dem japanischen Hersteller auch mit dem Toshiba Mobile Zero Client funktionieren. Die Rechner werden direkt an den Kunden geliefert oder gehen zum Händler seiner Wahl. In die Beratung der Kunden sollen natürlich auch die Partner eingebunden werden.

„Der Toshiba Mobile Zero Client bietet eine verbesserte Funktionalität und Sicherheit für mittlere und große Unternehmen, die eine Strategie des mobilen Arbeitens verfolgen. Und das zu bislang unerreicht niedrigen Kosten und mit einfacher Verwaltung“, so Tim Jaekel, Leiter B2B PC Produktmanagement bei der Toshiba Europe GmbH.

Als nächster Entwicklungsschritt für den Toshiba Mobile Zero Client ist die Implementierung eines Zugangs über LTE geplant, damit die Anwender noch besser mobil arbeiten können.

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