SDN-Strategie für das New IP

Brocade und CERN arbeiten an der SDN-Zukunft

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Large Hadron Collider (LHC) benötigt für die Auswertung der extrem großen Datenmengen modernste ITK-Lösungen.
Der Large Hadron Collider (LHC) benötigt für die Auswertung der extrem großen Datenmengen modernste ITK-Lösungen. (Bild: CERN)

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Brocade und das Forschungszentrum CERN eine zukunftsfähige SDN-Strategie für das New IP entwickeln. Brocade ist offizieller Netzwerkpartner im CERN openlab – eine Erweiterung der bisherigen Zusammenarbeit als Technologielieferant für CERN.

Das 2001 initiierte CERN openlab ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen CERN und führenden ITK-Unternehmen. Ziel ist es, die Entwicklung von innovativen Technologien voranzutreiben, die weltweit in der Large-Hadron-Collider-Community zum Einsatz kommen.

Gemeinsam mit CERN openlab arbeitet Brocade an einer Lösung, die der Organisation dabei helfen soll, langfristige Herausforderungen mit der Netzwerkinfrastruktur besser anzugehen. CERN produziert in seinem Forschungsfeld extrem große Datenvolumen und sei deshalb auf ein effizientes, skalierbares und flexibles Netzwerk angewiesen, das auch Spitzen im Datenverkehr standhalten könne. Aus dem Projekt mit Brocade soll ein zukunftssicheres Netzwerk auf Basis des New IP hervorgehen, das SDN-Anwendungen unterstützt und so das Routing des Datenverkehrs optimiert. Darüber hinaus entwickelt Brocade für seine Lösungen erweiterte Benutzeroberflächen, mit denen Mitarbeiter des CERN historische und Echtzeitinformationen über den Datenverkehr in Form von Grafiken dargestellt bekommen.

Die SDN-Lösung auf OpenFlow-Basis nutzt den SDN-Controller und Flow Optimizer von Brocade, womit sich die Netzwerkleistung erhöhen, die Kapazitätsplanung proaktiv verbessern und Netzwerkstau beseitigen lasse. Die Lösung enthält auch Brocades MLXe-Router und ICX-Switches mit OpenFlow-Fähigkeiten.

Alberto Di Meglio, Leiter des CERN openlab, kommentiert: „Als einer der komplexesten jemals gebauten Maschinen braucht der Large Hadron Collider (LHC) modernste ITK-Lösungen sowohl für die Steuerung der gesamten Arbeitsabläufe, als auch für die Auswertung der extrem großen Datenmengen, die bei den Experimenten entstehen. Das bedeutet, dass wir oft Vorreiter sind bei dem, was im Netzwerk- und Infrastrukturmanagement möglich ist. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Brocade, durch die wir ein modernes und agiles Netzwerk entwickeln, das die Forschungsarbeit von CERN auch in den nächsten Jahren unterstützen wird.“

Kelly Herrell, Senior Vice President und General Manager für Software Networking bei Brocade erklärt: „Die Forschung von CERN trägt entscheidend dazu bei, viele Fragen der Menschheit rund um die Entstehung des Universums zu beantworten. Die Informationstechnologie spielt eine wichtige Rolle, um diese Experimente zu ermöglichen. Das Engagement von CERN openlab im Bereich der Open-Source-Technologie war ein Grund, warum die Organisation in den letzten 14 Jahren zu einem Pionier in der IT wurde. Als Gründungsmitglied des OpenDaylight-Projekts trug Brocade zum Übergang der Industrie zu offenen SDN-Lösungen bei. Wir sind sehr stolz darauf, Teil von CERN openlab zu sein und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit CERN, um die effizienten und skalierbaren SDN-Lösungen bereit zu stellen, die zur Fortsetzung der Forschungsarbeiten benötigt werden.“

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