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Angebot an Software und Hardwaremodulen erweitert Brocade MLXe spricht OpenFlow 1.3

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Brocade erweitert die Routerplattform MLXe. Die Systeme der Carrier-Klasse unterstützen jetzt das SDN-Protokoll OpenFlow 1.3; zudem wirbt der Hersteller mit leistungsfähigen Interface-Modulen auf Basis der sechsten Generation des VersaScale-Prozessors.

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Neben einer erweiterten Software präsentiert Brocade "20-Port 10 GbE Interface Module" mit Combo-10/1G-Support und MACsec-Verschlüsselung sowie ein "2-Port 100 GbE Interface Module" mit CFP2-Schnittstelle.
Neben einer erweiterten Software präsentiert Brocade "20-Port 10 GbE Interface Module" mit Combo-10/1G-Support und MACsec-Verschlüsselung sowie ein "2-Port 100 GbE Interface Module" mit CFP2-Schnittstelle.
(Bild: Brocade)

Die jetzt vorgestellten Erweiterungen sollen Brocades MLXe-Router zur ersten Carrier-Class-Plattform machen, die traditionelle Netze und Software-Defined Networking (SDN) im Hybrid-Port-Modus miteinander verknüft. Der Hersteller will die Meldung im Zusammenhang mit dem kürzlich angekündigten Vyatta-Controller auf OpenDaylight-Basis verstanden wissen.

Brocade hat einerseits die Software der Routerplattform optimiert. OpenFlow 1.3 erlaube eine detaillierte und präzise Steuerung für individuelle Services. Andererseits präsentiert der Hersteller weitere Hardwaremodule. Die unterstützen den gleichzeitigen Betrieb von IPv4 sowie IPv6 und nutzen die mittlerweile sechste Generation von Brocades VersScale-Prozessor.

Im Detail bewirbt der Anbieter:

  • Ein "20-Port 10 GbE Interface Module" mit Combo-10/1G-Support und MACsec-Verschlüsselung;
  • Ein "2-Port 100 GbE Interface Module" mit CFP2-Schnittstelle;
  • Wesentliche "OpenFlow 1.3"-Funktionen, insbesondere für SSL/TLS, QoS, Group Table und QinQ;
  • Eine "unerreichte" SDN-Performance mit vollem "12-tuple L2+L3+L4 matching" für bis zu 128.000 Flows (die "full 100G flow size" werde dabei unterstützt);
  • Die erste offene Carrier-grade-Lösung für eine End-to-End Multi-Datacenter-Orchestration per OpenStack;
  • Eine fortschrittliche "forwarding scale" für bis zu zwei Millionen IPv4- plus 800.000 IPv6-Routes;
  • Agile, programmierbare Netzwerke via Brocade VersaScale-Prozessor.

Ein Datenblatt zur MLXe-Plattform (PDF) gibt es direkt beim Hersteller.

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