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Unterbrechungsfreie Energieversorgung Brennstoffzelle für Mission-Critical-Netze

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit einer Direktmethanolbrennstoffzelle für seine hybride Multi-Service-Zugangs- und Transportplattform XMC20 in anwendungskritischen Kommunikationsnetzen möchte Keymile eine lange, unterbrechungsfreie Energieversorgung gewährleisten und so Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit steigern.

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Der DMFC-Generator für die XMC20-Produktfamilie zeichnet sich laut Keymile durch eine lange, unabhängige Laufzeit aus.
Der DMFC-Generator für die XMC20-Produktfamilie zeichnet sich laut Keymile durch eine lange, unabhängige Laufzeit aus.
(Bild: Keymile )

Keymile bietet ab sofort eine Direktmethanolbrennstoffzelle (Direct Methanol Fuel Cell, DMFC) an, um die Zuverlässigkeit seiner XMC20-Produktfamilie für Mission-Critical-Kommunikationsnetze von Behörden, Eisenbahnen, Energieversorgern sowie von Öl- und Gasversorgern zu erhöhen. Keymile hat dazu ein Reseller-Abkommen mit dem dänischen Brennstoffzellenhersteller IRD abgeschlossen. Dessen DMFC-Generator Modell 800 gewährleiste bei einem Stromausfall einen ausfallsicheren Betrieb wie er bei Notrufkommunikationssystemen und anderen anwendungskritischen Netzen erforderlich sei, z.B. bei Flugleitsystemen, beim Grenzschutz oder zur Pipeline-Überwachung.

Die mit Methanol und Sauerstoff aus der Umgebungsluft versorgte Brennstoffzelle arbeite hocheffizient und verzichte auf bewegliche Bauteile, sie funktioniere daher höchst zuverlässig und wartungsfrei. Im Vergleich zu einem Dieselaggregat sei sie leise im Betrieb und produziere keine schädlichen Emissionen. Zudem gestalte sich der Umgang mit Methanol logistisch einfach. Die Energiedichte sei selbst im Vergleich zu hochdichtem Wasserstoff herausragend und Keymile zufolge 15-mal höher als bei Lithium-Ionen-Batterien.

Der DMFC-Generator ist in einem 19-Zoll-Rack untergebracht und in das Keymile-Netzmanagementsystem UNEM integriert. Er eigne sich sowohl für den Einsatz in Rechenzentren als auch in entfernt gelegenen Standorten, die ohne Wartungspersonal vor Ort auskommen müssen. Laut Keymile ist der DMFC-Generator für starke Temperaturschwankungen ausgelegt und in Höhen bis 3.000 Meter über dem Meeresspiegel einsetzbar.

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