Rahmenvertrag für Glasfaser-Anbindung von Mobilfunkmasten

BREKO soll 1&1 beim 5G-Ausbau helfen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die TK-Netzbetreiber im BREKO verfügen über 400.000 Glasfaserkilometer.
Die TK-Netzbetreiber im BREKO verfügen über 400.000 Glasfaserkilometer. (Bild: © bluedesign - stock.adobe.com)

Um Mobilfunkmasten anzubinden wird 1&1 Versatel künftig Glasfasernetze von BREKO-Mitgliedern anmieten. Das haben beide Parteien jetzt in Form eiens Rahmenvertrages vereinbart.

Beim Aufbau eines eigenen 5G-Netzes kann 1&1 Versatel die Tochter 1&1 Drillisch mit bundesweit 47.000 Kilometern Glasfaserleitungen unterstützen. Das ist zwar lediglich ein Bruchteil der mehr als 500.000 Kilometer, welche beispielsweise die Deutschen Telekom ihr eigen nennt. Durch Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) soll dieser Abstand nun jedoch schrumpfen.

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Deutschlandweit besitzt 1&1 Versatel 47.000 Kilometer Glasfaserkabel.
Deutschlandweit besitzt 1&1 Versatel 47.000 Kilometer Glasfaserkabel. (Bild: 1und1.net)

Hierfür haben BREKO und 1&1 Versatel nun einen Rahmenvertrag vereinbart. Mit dem Mustervetrag können BREKO-Netzbetreiber ihrer Glasfaserinfrastruktur für die Erschließung von Mobilfunkmasten anbieten. Das Dokument ist exklusiv über die BREKO Einkaufsgemeinschaft für die Netzbetreiber zu beziehen.

Im BREKO sind über 200 TK-Netzbetreiber organisiert, darunter auch 1&1 Versatel selbst. Insgesamt stehen die Verbandsmitglieder damit für über 400.000 Glasfaserkilometer. Die seien überdies häufig auch in der Fläche verlegt, das heißt in Vorstädten und ländlichen Regionen.

Dem entsprechend subsumiert Claus Beck, CTO 1&1 Versatel: „1&1 Versatel stellt konzernintern Glasfaseranbindungen bereit und kann nun in noch mehr Städten 5G-Antennen anschließen. Durch die Kooperation mit dem BREKO wird das 5G-Netz von 1&1 Drillisch bereits in der ersten Ausbauphase nicht nur Ballungsräume abdecken, sondern auch in bisher unterversorgten Regionen verfügbar sein.“

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