Netzwerk- und Anwendungsmonitoring

Brauchen SAP-Kunden Performance Management?

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Ein modernes APM-System bietet dabei detaillierten Aufschluss über die tatsächlich vom Anwender erfahrenen Antwortzeiten bei der Interaktion mit den Anwendungen. Zudem liefert es eine genaue Zuordnung, welche Transaktion von welchem Teil der Anwendungslieferkette wie beeinträchtigt wurde.

Dazu misst man beim synthetischen Monitoring die Antwortzeiten geschäftskritischer Anwendungen mit Hilfe automatisierter Agenten, die regelmäßig Transaktionen durchführen und überwachen. Damit lassen sich Performance-Engpässe proaktiv entdecken und beheben. Ergänzt wird dieses Messverfahren durch Real User Monitoring, das jeden Nutzer einer Applikation in die Analyse einbezieht. Hierbei überwachen nichtinvasive Sensoren im Netzwerk die Performance von Transaktionen aus Nutzersicht. Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse lässt sich unmittelbar an der richtigen Stelle innerhalb der Applikationsinfrastruktur mit der Fehlersuche beginnen.

Der Rundumblick auf alle Systeme

Um diese zu erleichtern, empfehlen sich einfach nutzbare und intuitiv verständliche Dashboards, die einen schnellen Überblick geben. Jeder Verantwortliche kann genau erkennen, wie viele Nutzer oder welche Standorte von einem bestimmten Problem betroffen sind und welchen Einfluss dieses auf das Business hat. Die Sicht auf die Messwerte wird dabei individuell gestaltet, etwa für den Service-Manager, den IT-Betrieb, den Leiter des Anwendungssupports oder der Fachabteilung. Sie können sogar aus den gesammelten Performance-Daten Trends entdecken, um Prognosen zur künftigen Leistungsfähigkeit zu treffen.

Die Auswertung und Anzeige der Daten erfolgt nahezu in Echtzeit. Denn bei einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Systeme erstellt die APM-Lösung Grundlinien und Toleranzgrenzen, die bei Überschreitungen oder Änderungen zu Alarmmeldungen führen. Meist lässt sich aus diesen schon der Ort der Problemursache feststellen. Die detaillierten Prüfungen mit Hilfe des Dashboards grenzen den Fehler dann in wenigen Minuten genauer ein. So lässt sich dieser meist schnell und auch remote beheben.

Christian Ambach, Compuware GmbH.
Christian Ambach, Compuware GmbH. (Bild: Compuware)

* Der Autor Christian Ambach ist seit 2013 als Head of Center of Excellence for SAP bei Compuware tätig. In dieser Rolle verantwortet er im Bereich APM den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit SAP. Seit zwei Jahren ist Big Data ein weiterer Themenschwerpunkt seiner Tätigkeit.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 42767204 / Performance-Management)