Stellenabbau, Portfolio-Verkleinerung, Sparmaßnahmen

Blackberry tief in der Krise: 4.500 Mitarbeiter müssen gehen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Auch das Z10 kann Blackberry nicht aus der Verlustzone hieven.
Auch das Z10 kann Blackberry nicht aus der Verlustzone hieven. (Bild: Blackberry)

Weniger Smartphones, eine Fokussierung auf das Business-Segment sowie Entlassungen – mit dieser Strategie will Blackberry retten, was noch zu retten ist.

Wie in der vergangenen Woche schon vermutet, hat Blackberry jetzt einen massiven Stellenabbau angekündigt. Der kanadische Smartphone-Hersteller, ehemals Marktführer im Business-Segment, konnte wohl auch mit dem neuen Betriebssystem BB10 das Ruder nicht mehr herumreißen. Die Folgen tragen nun die Mitarbeiter. Blackberry plant 4.500 Stellen abzubauen. Dies entspricht rund 40 Prozent der Belegschaft. Das ist ein Baustein, um die angekündigten 50 Prozent an Kosten einzusparen. Im März hat der Hersteller, der in Waterloo im Bundesstaat Ontario in Kanada seinen Hauptsitz hat, noch 12.700 Mitarbeiter beschäftigt.

Darüber hinaus will sich der Hersteller auf den Business-Markt konzentrieren. Künftig werden nur noch vier, statt bislang sechs verschiedene Blackberry-Devices angeboten. Das Consumer-Segment überlässt Blackberry damit Apple, Samsung und Co..

Flaggschiff floppt

Für das zweite Quartal seines Finanzjahres kündigt Blackberry einen Umsatz von 1,6 Millionen Dollar an. Das ist nur rund die Hälfte der erhofften Erlöse. Als Hauptgrund wird der Flop des Flaggschiffs Z10 gesehen. Das Touch-Gerät fand deutlich zu wenig Anhänger bei den Käufer-Zielgruppen.

Vor zwei Jahren habe Blackberry, damals noch Research In Motion (RIM), laut IDC 14 Prozent Marktanteil gehalten. Heute seien es lediglich noch drei Prozent. □

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