Entlassungswelle geht weiter

Blackberry soll 40 Prozent der Mitarbeiter entlassen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Thorsten Heins, CEO von Blackberry, muss weiter Personal entlassen.
Thorsten Heins, CEO von Blackberry, muss weiter Personal entlassen. (Bild: Blackberry)

Der einstige Mobiltelefon-Pionier Blackberry kommt gegen Apple und Samsung nicht an, muss starke Umsatzeinbußen verkraften und nun laut Wall Street Journal 40 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen.

Die Konkurrenz im Smartphone-Markt ist groß und Blackberry gerät immer mehr unter Druck, beim Versuch gegen Apple, Samsung und Co. anzukommen. Um das Unternehmen am Laufen zu halten, sind nun offenbar weitere Einsparungen nötig. Wie The Wall Street Journal (WSJ) berichtet, sagten mit der Sache vertraute Personen, dass bis Jahresende bis zu 40 Prozent aller Stellen gestrichen werden könnten. Der Stellenabbau soll demnach in allen Abteilungen und in mehreren Wellen erfolgen.

Im März habe der Hersteller, der in Waterloo im Bundesstaat Ontario in Kanada seinen Hauptsitz hat, noch 12.700 Mitarbeiter beschäftigt. 2011 waren es nach einer ersten Entlassungswelle noch 17.000.

Vor zwei Jahren habe Blackberry, damals noch Research In Motion (RIM), laut IDC 14 Prozent Marktanteil gehalten. Heute seien es lediglich noch drei Prozent. □

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