Stärkere Kooperation: ja; Unternehmensverkauf: nein BlackBerry: keine Übernahme durch Samsung

Redakteur: Heidemarie Schuster

Entgegen aller Spekulationen gibt Samsung lediglich Gespräche über eine stärkere Kooperation mit BlackBerry bekannt, entkräftet aber Pläne zur Übernahme des einstigen Smartphone-Pioniers.

John Chen, Chief Executive Officer bei BlackBerry, verkauft das Unternehmen nicht an Samsung.
John Chen, Chief Executive Officer bei BlackBerry, verkauft das Unternehmen nicht an Samsung.
(Bild: BlackBerry)

Seit einiger Zeit geht das Gerücht um, dass Samsung BlackBerry kaufen will. Nun stoppt J.K. Shin, Chef von Samsungs Mobilfunk-Sparte, gegenüber The Wall Street Journal die Spekulationen: „Wir wollen mit BlackBerry arbeiten und diese Partnerschaft weiterentwickeln, aber das Unternehmen nicht kaufen.“

Details zur engeren Zusammenarbeit gab es nicht, lediglich, dass Samsung auch BlackBerry-Technologien in seine Geräte aufnehmen könne. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit dem vergangenen Jahr.

Samsung versucht seit einiger Zeit mit der Security-Lösung Knox im Unternehmensbereich Fuß zu fassen. BlackBerry konzentriert sich schon länger auf sichere mobile Geräte. Erst im vergangenen Jahr kauften die Kanadier den Düsseldorfer Security-Hersteller Secusmart. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Implementierung kompletter Abhörschutzlösungen in deutschen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) spezialisiert. Bekannt geworden ist das Unternehmen vor allem mit dem „Merkelphone“.

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