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KVM-Matrixsystem von G&D unterstützt große IT-Topologien Bidirektionale Zugriffe für komplexe Infrastrukturen

| Autor / Redakteur: Ulrike Ostler / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

KVM-Matrixsysteme bringen Flexibilität in IT-Infrastrukturen, indem sie verteilte Zugriffe auf eine Vielzahl von Rechnern ermöglichen. Die Guntermann & Drunck GmbH (G&D) will mit dem „Matrix-Grid“ die Grenzen dieser Infrastruktur jetzt noch einmal erweitern.

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Weil die Systeme noch direkter miteinander vernetzt werden, vereinfacht das größere Installationen und Anwender können „bidirektional“ an mehreren Standorten arbeiten.
Weil die Systeme noch direkter miteinander vernetzt werden, vereinfacht das größere Installationen und Anwender können „bidirektional“ an mehreren Standorten arbeiten.
(Bild: Guntermann & Drunck GmbH)

Matrix-Grid von G&D bedient sich den Eigenschaften der dynamischen Ports an den G&D Matrix-Switches: Jeder Port kann wahlweise Ein- oder Ausgang sein und ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation. So werden die Ports nicht nur zum Anschluss der Rechner und Konsolen eingesetzt, sondern dienen auch der Verbindung zwischen einzelnen Matrix-Switches und somit dem Zugriff über einzelne Matrizen hinweg.

Solche Verbindungen wurden bislang bereits in Form von Kaskaden eingesetzt. Anders als in einer klassischen Kaskade – die nach wie vor alternativ möglich ist – erfolgt der Zugriff von Konsolen auf Rechner aber nicht mehr ausschließlich Top-Down in einer Baumstruktur. Dazu hat sich im Wesentlichen die Datenbankstruktur im Matrix-Grid geändert, die nun virtuell ein System aus einzelnen Geräten zu einer einzelnen, großen Matrix zusammenfasst.

Redundanzkonzepte werden zum Beispiel schon durch Ring-Topologien noch besser unterstützt: Selbst wenn eine Verbindungsstrecke oder ein Knoten ausfällt, findet das System einen alternativen Pfad zum Schalten der KVM-Signale. So erhält der Nutzer eine hochverfügbare Installation – insbesondere auch in Verbindung mit den weiteren mission-critical Features von G&D.
Redundanzkonzepte werden zum Beispiel schon durch Ring-Topologien noch besser unterstützt: Selbst wenn eine Verbindungsstrecke oder ein Knoten ausfällt, findet das System einen alternativen Pfad zum Schalten der KVM-Signale. So erhält der Nutzer eine hochverfügbare Installation – insbesondere auch in Verbindung mit den weiteren mission-critical Features von G&D.
(Bild: Guntermann & Drunck GmbH)

Vielfältige Topologien

Dies bedeutet: Von nun an muss es nicht mehr der klassische Kaskadenbaum sein, die Geräte können je nach vorgegebenem Projekt beliebig vernetzt werden. Dabei legt G&D einmal Wert auf die Kompatibilität seiner Systeme: Alle digitalen KVM Matrixsysteme – „Control Center-Digital“ und „DVICenter“, in allen Größen von 16 bis 288 Ports – können einbezogen werden. Lediglich eine theoretische Grenze ist von der Datenbank vorgesehen – bei maximal 24 Matrizen in einem Grid.

Somit können auch hochkomplexe Topologien auf vielfältige Arten aufgebaut werden, zum Beispiel als Strang, Ring, Stern oder als komplett vermaschtes Netz sowie auch in Kombinationen aus diesen. Eine redundant angelegte Topologie bringt gerade für kritische Anwendungen weitere Vorteile in der Verfügbarkeit aller angeschlossenen Systeme. So werden über die von G&D bislang gebotenen mission-critical Features hinaus noch weitere Ausfallsicherungskonzepte möglich.

Für die Anwender transparent

Auch auf der kaufmännischen Seite zahle sich das Matrix-Grid aus, so der Anbieter, da große Matrix-Installationen Port-optimiert aufgebaut werden könnten. So böten sich dazu auch bei Erweiterungen in bestehenden Systemen Einsparpotenziale und einfache Möglichkeiten, beispielsweise CAT-basierte Systeme durch entsprechende Kombinationen auf breiter Basis um Fiber-Komponenten zu ergänzen.

Von all dieser Komplexität brauchten die Anwender nichts zu merken. Sie arbeiteten mittels G&D Matrix-Grid virtuell in einem einzelnen, großen System – und brauchten sich über die Infrastruktur keine Gedanken zu machen. Die User könnten von ihren Arbeitsplätzen aus auf alle im Grid angeschlossenen Rechner zugreifen -- und seien es noch so viele.

Das Maximum an Zugriffen zwischen einzelnen Matrizen stellt das vollvermaschte Netz dar. Bei der Wahl des optimalen Aufbaus stehen den Planern und Integratoren die Experten von G&D zur Seite. In der späteren Anwendung übernimmt das System automatisiert das Routing der KVM-Signale, indem es den jeweils optimalen Pfad durch das Grid wählt.
Das Maximum an Zugriffen zwischen einzelnen Matrizen stellt das vollvermaschte Netz dar. Bei der Wahl des optimalen Aufbaus stehen den Planern und Integratoren die Experten von G&D zur Seite. In der späteren Anwendung übernimmt das System automatisiert das Routing der KVM-Signale, indem es den jeweils optimalen Pfad durch das Grid wählt.
(Bild: Guntermann & Drunck GmbH)

Diese Vielzahl an Möglichkeiten stellt natürlich die Herausforderung an Planer und Integratoren, die im individuellen Fall optimale Topologie auszuwählen. Dabei stehen die KVM-Experten von G&D selbstverständlich beratend zur Seite. Der Anbieter verweist an dieser Stelle auf die Erfahrung aus über 30 Jahren KVM-Entwicklung.

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