Monitoring im Museum[Gesponsert]

Beste Bedingungen für historische Computer

Im National Museum of Computing in England kann man bspw. dem Röhrencomputer Colossus unter authentischen Bedingen bei der Arbeit zusehen.
Im National Museum of Computing in England kann man bspw. dem Röhrencomputer Colossus unter authentischen Bedingen bei der Arbeit zusehen. (Bild: The National Museum of Computing)

Licht, Lärm, Hitze und Feuchtigkeit schaden nicht nur unersetzbaren Exponaten – sie beeinträchtigen auch Besucher. Wie Museen dem vorbeugen können, zeigen Sigfox und Paessler im National Museum of Computing.

Das National Museum of Computing in Milton Keynes auf halber Strecke zwischen London und Birmingham ist eine Institution. Hier steht Colossus, der „Supercomputer“, der im zweiten Weltkrieg unknackbare deutsche Codes geknackt hat oder WITCH, der älteste, noch funktionierende Computer der Welt. Das Museum hat die Verpflichtung, seine Ausstellungsstücke für mindestens 100 Jahre zu bewahren. Nicht etwa als „tote“ Objekte, sondern als funktionierende und arbeitende Computer – und zwar unter möglichst authentischen Bedingungen.

Colossus beispielsweise produziert als Röhrencomputer eine enorme Hitze. Eine Klimaanlage kommt aber nicht in Frage: Es geht schließlich nicht einfach nur darum, einen alten Röhrencomputer bei der Arbeit zu zeigen, sondern um die korrekte historische Darstellung der Arbeitsumstände, unter denen die meist weiblichen Angestellten arbeiten mussten. Aber nicht nur die Temperatur muss überwacht und kontrolliert werden: auch UV-Licht oder Feuchtigkeit schädigen die sensiblen Exponate und beschleunigen den Alterungsprozess.

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Rundum-Überwachung mit PRTG Network Monitor und Sigfox

Früher mussten regelmäßige Kontrollgänge stattfinden, um Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit in allen 14 Räumen des Museums zu kontrollieren und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Der Nürnberger Monitoring-Spezialist Paessler hat jetzt in allen Räumen physische Sensoren implementiert, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtintensität und auch das Lautstärkeniveau messen.

Diese sind „Sigfox-ready“, d.h. sie schicken die gemessenen Werte über das Sigfox LPWA-Netz in die Sigfox-Cloud, wo die Daten von PRTG abgeholt und analysiert werden. Anhand von vordefinierten Schwellwerten alarmiert PRTG den zuständigen Mitarbeiter, wenn kritische Werte erreicht werden. Darüber hinaus stellt PRTG die ermittelten Daten in übersichtlichen HTML-Seiten dar. In diese so genannten Maps sind Grundrisse des Museums eingebunden, so dass die zuständigen Mitarbeiter die genauen Bedingungen in sämtlichen Räumen stets im Blick haben. Kontrollgänge sind nicht mehr nötig.

Die Detailübersicht bietet alle Werte und historischen Daten zu einem Ausstellungsraum, hier zur 1st Generation Gallery.
Die Detailübersicht bietet alle Werte und historischen Daten zu einem Ausstellungsraum, hier zur 1st Generation Gallery. (Bild: Paessler)

LPWA besser geeignet als WLAN

Im Gegensatz zu einer WLAN-basierten Lösung ist die Sigfox-Option dabei einfacher zu implementieren und auch deutlich günstiger: Das Museum verfügt über keine zuverlässige und flächendeckende WLAN-Abdeckung und hier nachzurüsten wäre aufwändig und teuer geworden.

Sigfox bietet bereits ein flächendeckendes LPWA-Netz, sodass keinerlei Investition nötig war. PRTG dient nicht nur als Out-of-the-Box Lösung zur Anzeige und Überwachung der ermittelten Werte, sondern überwacht darüber hinaus auch die Verfügbarkeit der Umgebungs-Sensoren. Damit ist gewährleistet, dass ein Ausfall sofort entdeckt wird und behoben werden kann bevor Schäden aufgrund fehlerhafter Überwachung entstehen.

„Dank PRTG können wir jetzt Grenzwerte für die relevanten Umweltfaktoren definieren. Werden diese in einem Raum unseres Museums erreicht, alarmiert uns PRTG. Wir können dann die entsprechenden Maßnahmen einleiten und Schäden vorbeugen. Das Ergebnis ist höhere Sicherheit für unsere Exponate und gleichzeitig weniger Aufwand für das Personal.“ Erklärt Claire Marston, die didaktische Leiterin des Museums.

Der Übersichtsplan hilft, den Museumsbesuch auch für autistische Kinder zu einem rundum positiven Erlebnis zu machen.
Der Übersichtsplan hilft, den Museumsbesuch auch für autistische Kinder zu einem rundum positiven Erlebnis zu machen. (Bild: Paessler)

Hilfe für autistische Kinder

Neben der Absicherung der wertvollen Exponate hat das Monitoring-Szenario von Paessler und Sigfox noch einen positiven Nebeneffekt. Das Museum bietet regelmäßig so genannte „entspannte Tage“ an, um autistischen Kindern einen stressfreien Museumsbesuch zu ermöglichen. Ein hoher Lärmpegel verursacht diesen besonders viel Stress, so dass an den „entspannten Tagen“ eine möglichst ruhige Atmosphäre herrscht. Dazu überwacht das Museum mit dem eingeführten System auch den Lärmpegel in allen 14 Räumen des Museums und zeigt diesen in Form kleiner Ampeln auf einer Gebäudekarte an. So wissen die Begleitpersonen der Kinder stets, wo es gerade zu laut oder angenehm ruhig ist und können den Besuch entsprechend planen.

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