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Industrie 4.0 führt zu enormer Komplexität Bedeutet mehr IoT mehr Probleme?

Autor / Redakteur: Simon Pamplin / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Juniper Research prognostiziert, dass die weltweite Anzahl industrieller IoT-Verbindungen von 17,7 Mrd. im Jahr 2020 auf 36,8 Mrd. im Jahr 2025 steigen wird – eine Herausforderung, denn es muss die reibungslose Übertragung des enorm anwachsenden IoT-Datenverkehrs sichergestellt werden.

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Wenn Hersteller die Chancen von IoT nutzen möchten, müssen sie ihre Netzwerkinfrastrukturen neu gestalten.
Wenn Hersteller die Chancen von IoT nutzen möchten, müssen sie ihre Netzwerkinfrastrukturen neu gestalten.
(Bild: © – Sashkin – stock.adobe.com)

Es ist keine Überraschung, dass industrielle IoT-Verbindungen in diesem Jahrzehnt erheblich zunehmen. Schließlich werden Smart Factories, die sich durch IoT selbst an neue Bedingungen anpassen können, die Produktionseffizienz erheblich verbessern. Diese Technologien und die von ihnen generierten Daten können den Herstellern zwar eine Reihe von betrieblichen Vorteilen bieten, sie stellen jedoch auch Herausforderungen hinsichtlich der Leistung und Sicherheit der Daten, die das Netzwerk durchlaufen, dar.

Wenn Hersteller die Chancen von IoT nutzen möchten, müssen sie ihre Netzwerkinfrastrukturen neu gestalten. So gewährleisten sie die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten. Die Qualität der Benutzererfahrung wird somit nicht negativ beeinflusst und das Unternehmen keinem Risiko ausgesetzt.

Letztendlich liegt die reibungslose Kommunikation der Daten zwischen IoT-Geräten und mit Cloud-Anwendungen an der Architektur und Sicherheit des Netzwerks. Herkömmliche routerzentrierte WAN-Ansätze sind nicht für den cloudspezifischen WAN-Verkehr ausgelegt, der für die heutigen anspruchsvollen Anwendungsfälle erforderlich ist. Eine reibungslose Übertragung des IoT-Datenverkehrs kann durch ein SD-WAN in Kombination mit einem cloudbasierten Security-Service sichergestellt werden. Hybride WAN-Architekturen können als Übergang für Hersteller eingesetzt werden, die noch nicht bereit sind, ihre Netzwerk- und Sicherheitsarchitekturen zu transformieren.

Was bei Industrie-4.0-Technologien offensichtlich ist, ist die enorme Komplexität. Es geht nicht nur um ein erhöhtes Datenvolumen oder das Auftreten neuer Sicherheitsbedrohungen, sondern um verschiedene Arten von Geräten und Anwendungen, die unterschiedlich verarbeitet, gesichert und analysiert werden müssen. Um diese zu verwalten, muss ein bestimmter Automatisierungs- und Orchestrierungsgrad im Netzwerk selbst eingebettet sein. Fortschrittliche SD-WAN-Lösungen können inzwischen zunehmend KI einsetzen, um Netzwerkdienste mit besserem Kontext und besserer Konnektivität zu unterstützen.

Simon Pamplin.
Simon Pamplin.
(Bild: Silver Peak)

Auf diese intelligente Weise „spricht“ das WAN mit den Edge-Geräten in Zweigstellen und entschlüsselt, welches Gerät sich hinter der IP-Adresse verbirgt. In Kombination mit cloudbasierten Security-Services ermöglicht dies eine automatisierte Richtlinien-Orchestrierung für die große Anzahl von Geräten und Anwendungen, die in einem globalen Unternehmen zu finden sind.

Über den Autor

Simon Pamplin ist Leiter des technischen Vertriebs bei Silver Peak.

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