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Granularer Zugriff auf Anwendungen und Endpunkte für die Industrie Barracuda erweitert CloudGen WAN

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Barracuda Networks erweitert den eigenen SD-WAN-Dienst CloudGen WAN um industrielle Endpunkte mit Glasfaseranschluss. Angekündigt wurde zudem ein Personal-Remote-Zugang; der soll per granularer Zugriffskontrolle die Beschränkungen klassischer VPNs überwinden.

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CloudGen WAN T93 und CloudGen WAN193 sind schon verfügbar, der Personal-Remote-Zugang soll bis Jahresende folgen.
CloudGen WAN T93 und CloudGen WAN193 sind schon verfügbar, der Personal-Remote-Zugang soll bis Jahresende folgen.
(Bild: Barracuda)

Mit dem kürzlich präsentierten SD-WAN-Dienst CloundGen WAN verspricht Barracuda Networks (Barracuda) eine Lösung für pragmatische sowie bedarfsgerechte SASE-Lösungen in der Public Cloud. Jetzt ergänzt der Hersteller sein Angebot einerseits um Appliances für den industriellen Einsatz. Ein erweiterter Funktionsumfang soll andererseits Cyber-Risiken verringern und die Verwaltung vereinfachen.

Industrielle Endpunkte

Die Endpunkte CloudGen WAN T93 sowie CloudGen WAN T193 sind laut Anbieter nach Kundenrückmeldungen entstanden und für den industriellen Einsatz gedacht. Die robust ('rugged') und für die Montage per Hutschiene (DIN Rail) ausgeführten Appliances sind ab sofort zu haben. Das Modell T93 besitzt zwei GbE-Ports (Kupfer) sowie einen GbE-Glasfaser-Anschluss (SFP) und soll bis zu 100 Nutzer bedienen. Das System T193 bietet fünf Kupferports, zwei SFP-Anschlüsse und taugt laut Hersteller für bis zu 300 Nutzer. Weitere Spezifikationen verrät ein Datenblatt (PDF).

Personal-Remote-Zugriff

Die aus der Cloud bereitgestellte „Personal Remote-Zugriffsfunktionalität“ soll derweil die Einschränkungen traditioneller VPNs überwinden und das implizierte Vertrauensmodell herkömmlicher Point-to-Site-Lösungen eliminieren.

Mit dem personengebundenen Fernzugriff können Nutzer ihre Identität über Microsoft Azure Active Directory mittels einer Multi-Faktor-Authentifizierung nachweisen. User-to-Application-Policies würden automatisch durch das CloudGen WAN durchgesetzt und ersetzten so das implizite Vertrauen traditioneller VPN-Lösungen. Jeder Benutzer erhalte nur Zugriff auf autorisierte Anwendungen – statt gleich auf das gesamte Netzwerk; der CloudGen WAN Service setzt diese Regeln auf allen Gateways und Standorten weltweit durch.

Der Zugriff werde auf einer Least-Privilege-Basis und durch granulare Richtlinien kontrolliert. Ergebnis sei ein softwaredefinierter Perimeter, in dem Benutzern der Zugriff auf ganz bestimmte Anwendungen gewährt wird, statt gleich auf das gesamte Netzwerk. Dies reduziere Sicherheitsrisiken für das Netzwerk, die Anwendungen und damit für das Unternehmen.

„Der neue Personal-Remote-Zugriff zum CloudGen WAN ist ein weiterer wichtiger Baustein beim Aufbau eines robusten Secure Access Service Edge“, so Klaus Gheri, Vice President Network Security, Barracuda. Verfügbar werden soll das Angebot noch bis Jahresende.

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