Monitor, UMTS und WLAN-Erweiterung per Knopfdruck für zwei Fritz-Box-Modelle

AVM schraubt an der WLAN-Leistung und der Router-Erreichbarkeit

19.08.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Das Fritz-Labor erlaubt das Ausprobieren neuer Features für die Fritz-Box-Fon-Modelle 7220 und 7170.
Das Fritz-Labor erlaubt das Ausprobieren neuer Features für die Fritz-Box-Fon-Modelle 7220 und 7170.

AVM stellt den Kunden der WLAN-Fon-Modelle „7270“ und „7170“ der „Fitz-Box“ einen WLAN-Monitor zur Verfügung, mit dem sich die im lokalen Funknetz Leistung verbessern lässt. Außerdem können die Geräte, breitbandigen Mobilfunk, UMTS und GSM, nutzen. Zudem lassen sich nun neue Geräte per Knopfdruck ins Netz einbinden und Computer priorisieren.

Das „Fritz-Labor“ bietet für die zwei AVM-Produkte „Fon WLAN 7270“ und „7170“ immer wieder eine Reihe von neuen Leistungsmerkmalen – und zwar, bevor diese in die Firmware-Updates einfließen. Somit können Anwender können neue Funktionen für die Geräte vorab ausprobieren.

Für das Fritz-Box-Modell 7270 bietet der Hersteller AVM im Labor nun einen WLAN-Monitor. Dieser liefert nicht nur eine detaillierte Analyse der Funkumgebung, sondern lokalisiert auch potenzielle Störfelder von benachbarten Funknetzen.

Indem Problemfelder sichtbar werden, können Anwender Gegenmaßnahmen einleiten: So kann zum Beispiel ein anderer WLAN-Kanal ausgewählt oder bei Nutzung der 7270 und 3270 auf das 5-Gigahertz-Frequenzband umgeschaltet werden. Dieses Frequenzband wird weniger genutzt als das 2,4-GHz-Band, bei dem es häufiger zu Beeinflussungen durch benachbarte Funknetzwerke kommen kann.

Die Verbesserung der WLAN-Leistung durch seltener auftretenden Doppelbelegungen von Kanälen kann deutlich ausfallen und wird im WLAN-Monitor angezeigt.

Neue Geräte in das Netzwerk aufnehmen

Ebenfalls neu im Fritz-Labor ist das einfache Hinzufügen von Geräten in ein bestehendes Netzwerk. Mit WPS – Wi-Fi Protected Setup – genügt ein Knopfdruck, um Netzwerkgeräte per WLAN in ein Netzwerk mit WPS-Unterstützung einzubinden, so der Anbieter. Dazu müssen die Nutzer 6 Sekunden lang die WLAN-Taste auf der Geräteoberseite de Fritz-Box betätigen. Nach einer kurzen Bestätigung sind dann Computer und andere Netzwerkgeräte kabellos mit dem Internet verbunden. Gesichert ist die WLAN-Verbindung mit dem Verschlüsselungsverfahren WPA.

Die Kunden können aber auch weiterhin und ohne WPS, aber mit Hilfe des bisherigen „AVM Stick & Surf“-Verfahrens, Geräte drahtlos in ein Netzwerk integrieren und eine sichere WLAN-Verbindung aufbauen.

UMTS/GSM für Breitbandverbindungen über die Fritz-Box

AVM bietet im Fritz-Labor eine UMTS/GSM-Funktion für das Modell 7270 an. Somit ist eine DSL-Leitung keine unabdingbare Voraussetzung mehr für den Internet-Zugang mit den AVM-Modellen.

Stattdessen wird ein UMTS/GSM-Stick mit SIM-Karte an den USB-Anschluss der Fritz-Box gesteckt.

Bevorzugung von einzelnen Computern im Netzwerk

Mit der aktuellen Version von Fritz-Labor ist nun eine Priorisierung ausgewählter Geräte im Netzwerk möglich. Damit kann etwa bei einer ausgelasteten Internet-Verbindung einem Computer der Vorrang beim Zugriff auf das Internet eingeräumt werden.

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