Suchen

ACK von Aagon senkt Administrationsaufwand durch Softwareverteilung Automatisiertes Windows-Rollout für heterogene Unternehmensnetze

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Aagon hat seine Lösung zum Rollout von Betriebssystemen im Netzwerk erneuert. Version 4 des Automation Construction Kit verteilt nun auch Windows Vista. Clients können mit Linux sowie über PXE und USB-Stick gebootet werden. Bisher heterogene Clients lassen sich in eine Arbeitsgruppe, Windows-NT-Domäne, Active Directory oder Novell NDS integrieren.

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Arbeitsplatzrechner, auf denen verschiedene Betriebssysteme laufen, bedeuten im Unternehmen zusätzlichen Administrationsaufwand. Für die Vereinheitlichung solcher heterogenen Umgebungen hat Hersteller Aagon die Software Automation Construction Kit (ACK) entwickelt. Das Prgramm installiert Windows-Betriebssysteme automatisch auf beliebigen Clients im Unternehmensnetzwerk und vereinfacht die Treiberintegration.

Das aktuell in Version 4 veröffentlichte Produkt unterstützt jetzt auch die aktuellen Windows-Systeme Vista und Vista 64. Wie bisher können auch ältere Versionen ab NT verteilt werden. Die Lösung lässt sich jetzt auch über PXE (Preboot Execution Environment) und USB-Stick booten, auch der Start von CD oder Diskette ist möglich. Als Bootsystem kann Linux eingesetzt werden. Im Gegensatz zu DOS bietet das freie Betriebssystem schnellere Netzwerktreiber für Gigabit-Ethernet und ermöglicht auch das Erstellen von Partitionen mit mehr als zwei GByte.

Überarbeitete Oberfläche für mehr Übersicht

Neben erweiterten Funktionen bietet ACK eine überarbeitete Oberfläche. Das Interface kategorisiert Softwarepakete und Queues in einer Baumstruktur und hilft bei der Verwaltung von Boot-Medien. Die Lösung unterstützt „Client Commands“ der Inventarisierungslösung ACMP, die Integration mehrerer Betriebssysteme derselben Version und Sprache sowie die Vorbereitung von Clients mittels Sysprep für ein Imaging nach dem Rollout. Erweiterte Berichte informieren den Administrator detailliert über den Status des Installationsprozesses.

Serverseitig benötigt ACK einen Server mit Windows NT oder höher, Novell Netware 4.11 oder Unix/Linux mit Samba. Clients lassen sich in eine Arbeitsgruppe, eine Windows-NT-Domäne, das Active Direcory oder Novell NDS integrieren.

Als Einzellösung oder im Paket erhältlich

ACK 4.0 kann als Einzelprodukt erworben werden. Je nach Abnahmemenge kostet eine Lizenz zwischen 12 und 20 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind Patches und Upgrades für ein Jahr.

Darüber hinaus bietet Aagon ACK auch als Teil der Clientmanagement-Suite (CMS) an. Die zusätzlichen Pakete des Bundles helfen IT-Verantwortlichen bei Hardwareinventarisierung, Softwareverteilung, Fernsteuerung und Patchmanagement. CMS kostet zwischen 27 und 44 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine Basisversion der Inventarisierungssoftware ACMP ist kostenlos beim Hersteller erhältlich.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 2005860)