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The next Big Thing Automation bestimmt das Networking der Zukunft

| Autor: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Nie war das Netzwerk so wichtig wie heute – oder besser formuliert: die Netzwerktechnik treibt die Zukunft. Die Netzwerkinfrastruktur muss daher standardbasierend, offen und softwarezentrisch sein. Nur so ist der für die nächste industrielle Revolution benötigte Grad an Automation möglich, sagt Juniper Networks.

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Für Juniper hat mit SDN, NFV & OpenStack die disruptive Dekade des Open Networkings begonnen.
Für Juniper hat mit SDN, NFV & OpenStack die disruptive Dekade des Open Networkings begonnen.
(Bild: VIT / Donner)

"Wir leben in Zeiten mit nie dagewesenen Möglichkeiten: heute können vier oder fünf Leute mit Ideen und Visionen eine seit Jahrzehnten etablierte Mega-Industrie komplett umkrempeln und im zugehörigen Markt innerhalb kürzester Zeit keinen Stein mehr auf dem anderen zu lassen." So Rami Rahim, CEO des Netzwerkausrüsters Juniper Networks, über die modernen Zeiten unserer Tage.

Und natürlich ist allen anwesenden Journalisten des Juniper Networks EMEA Media Day in London klar, um wen es hier beispielhaft geht: Es geht um Unternehmen wie airbnb, die mal eben die jahrhundertealte Hotellerie-Branche umgedreht oder, wie Uber, das Droschken- und Taxiwesen auf den Kopf gestellt haben. Auch Elon Musk, der mit seiner Marke Tesla gerade allen etablierten Autokonzernen zeigt, wie man elektrische Autos und deren Akkus baut und wie man das Ganze vermarktet, gehört in dieses Genre der technikbasierenden Weltveränderer. Ebenfalls als einzigartig und beispielhaft führt Rahim das Unternehmen WhatsApp an, das zwar mittlerweile zu Facebook gehört, aber auch lange nach dem Ende der klassischen Startup-Phase mit nur knapp einem Dutzend Mitarbeitern riesige Geldmengen umsetzte und auf Knopfdruck viele hundert Million Menschen weltweit in Echtzeit erreichen konnte.

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Nichts ist mehr wie es war

Aber auch Facebook, Google und Co. sind gemeint, wenn es um Unternehmen geht, die nicht länger ihren angestammten Branchen und Märkten treu bleiben, sondern technologiegetrieben neue Schaffensfelder wie die Vernetzung der (dritten) Welt oder autonomes Fahren entdecken und eindrucksvoll besetzen.

Möglich macht als das, neben viel Kreativität, Mut und Individualismus, einzig und alleine die Technik. Und diese Technik wird immer omnipräsenter und immer preiswerter einsetzbar. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis auch andere Branchen verdutzt zusehen, wie sie von technikaffinen Startups aus dem Markt gedrängt werden – und das nicht innerhalb von Dekaden, sondern Monaten oder maximal Jahren.

Klar ist bei all diesen Beispielen, dass derartige Geschichten ohne die nötige Unterstützung durch Technik und Technologie nicht möglich wären. Und allen voran ist hier das Netzwerk zu nennen – die Domäne von Juniper, was dem ganzen so langsam aber sicher eine Richtung gibt.

Denn Juniper setzt unter dem Slogan "The Open Disruptive Decade" voll auf offene Standards und proklamiert die Automation des Netzwerks, die ohne Software-definierte Technologien nicht möglich ist. Open Networking ist also das Mantra der Gegenwart und Zukunft und lautet bei Juniper:

"Die Konvergenz von Rechenleistung, Storage, Networking und Security verwischt die bisherigen Schichtengrenzen des Netzwerks und wird diese am Ende komplett verschwinden lassen. Open Networking basiert daher auf dem Konzept der Abschaffung von Layern, der Auflösung von Silos und dem Einsatz standardbasierender Plattformen, wo Schlüsselfunktionen und Applikationen überall innerhalb der Infrastrukturumgebung zur Verfügung stehen, eingebettet in eine allumfassende Security. Wie bereits durch den Aufstieg von White-Box Switching, SDN und Open Stack bewiesen, ist Open Networking naturgemäß multi-Vendor- und multi-Disziplin-fähig sowie softwarezentrisch und sicher."

Fazit

Laut Juniper ist Open Networking mit SDN, NFV, Open Stack & Co. das einzige Mittel, um die nötigen Freiheitsgrade für eine bestmögliche Automation zu erreichen – denn ohne diese Automation wären Geschichten wie von Google, Facebook, WhatsApp, Uber, airbnb und Tesla nicht möglich – und würde die laufende industrielle Revolution schnell zu Ende sein. Man darf also getrost gespannt sein, was der Herausforderer von Cisco, Huawei & Co. in den kommenden Jahren rund um dieses Thema so präsentieren wird, und wie konsequent, umfassend und zügig der Mitbewerb das Thema Open Networking verfolgen und umsetzen wird.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Chefredakteur, IP-Insider