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ePocket Solutions erweitert Handyman um Schnittstelle zu IBM Maximo Außendienst-PDA spricht mit dem Enterprise Asset Management (EAM)

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Immer mehr Techniker, Monteure und Handwerker nutzen PDAs mit geeigneter Servicesoftware für die Auftragsabwicklung. ePocket, norwegischer Hersteller der mobilen Software Handyman für Serviceorganisationen aller Größen und Branchen unterstützt diesen Trend mit einer Vielzahl an Schnittstellen zu den wichtigsten ERP-Systemen und ergänzt diese nun um eine Integrationsschnittstelle zu IBM Maximo Enterprise Asset Management.

Handyman verfügt ab sofort über eine neue Integrationsschnittstelle zur Enterprise Asset Management Software Maximo von IBM
Handyman verfügt ab sofort über eine neue Integrationsschnittstelle zur Enterprise Asset Management Software Maximo von IBM
( Archiv: Vogel Business Media )

ePocket Solutions, Hersteller von Handyman – einer mobilen Lösung für Serviceorganisationen mit Technikern im Außendienst – verfügt ab sofort über eine neue Integrationsschnittstelle zur Enterprise Asset Management Software Maximo von IBM. Entwickelt wurde diese Schnittstelle von Yaruma Software, einem Schweizer Lösungsspezialisten für Enterprise-, IT- Asset Management und Facility Management Software.

„Unternehmen, die sowohl IBM Maximo 6.x/ 7.x für ihr Anlagen-, Auftrags- und Servicemanagement einsetzen als auch ihre Techniker und Monteure mit PDA und der mobilen Standard-Servicesoftware Handyman von ePocket ausstatten, profitieren von der Schnittstelle in vielerlei Hinsicht“, sagt Yaruma Geschäftsführer Dr.-Ing. Armin Bollmann. „Maximo-Anwendern ermöglicht diese Integrationslösung, die Effizienz ihrer Service-Techniker zu steigern, den administrativen Aufwand im Back Office zu reduzieren und vor allem die Service-Qualität im Hinblick auf ihre Kunden zu verbessern.“

Bidirektionaler Datenaustausch

Während Handyman auf die mobile Auftragsbearbeitung spezialisiert ist, deckt Maximo die Prozesse im Anlagen- und Auftragsmanagement, Vertragsverwaltung, Materialwirtschaft, Service- sowie Kostenmanagement ab. Durch die neue Schnittstelle ist ab sofort der problemlose Austausch aller auftragsbezogenen Daten in beide Richtungen möglich. Automatisch werden Mitarbeiter- und Kundendatensätze, Auftragsdaten sowie Lieferanten- und Artikeldaten aus Maximo nach Handyman via XML Dateien übertragen. Auch die Organisationsstruktur von Maximo lässt sich in Handyman abbilden.

Dem Servicetechniker stehen somit alle für die erfolgreiche Abwicklung seines Auftrages notwendigen Informationen vor Ort zur Verfügung. In umgekehrter Richtung erfolgt die automatische Aktualisierung von Arbeitszeit- und Materialrückmeldungen in Maximo, wobei zum Beispiel auch die dort definierten Lohnarten berücksichtigt werden. „Ein großer Vorteil ist die Option, offline arbeiten zu können mit späterer Synchronisation der Datensätze“, so Bollmann, „denn dieses Feature ist Voraussetzung für den Einsatz an Orten, wo das Arbeiten online entweder nicht möglich oder nicht erlaubt ist.“

Exakte und schnelle Rechnungsstellung

Wie gewohnt wird der Auftrag in Maximo Asset Management angelegt. Sowohl planbare Aktivitäten wie das Management von Installations- und Wartungsaufträgen als auch nicht planbare, zum Beispiel das Störungsmanagement, lassen sich sofort nach Neuanlage oder Änderung mit allen relevanten Daten an die Handyman-Applikation weiterleiten. Wenn im Maximo-System dem Auftrag noch kein Service-Techniker zugeordnet wurde, übernimmt das der Handyman Ressourcen-Planer.

Mit der nächsten Synchronisation erhält der entsprechende Service-Techniker den Auftrag auf seinem Windows Mobile PDA. Damit ist er in der Lage, beim Kunden vor Ort den Auftrag komplett mit seinem Smartphone abzuwickeln. Das heißt, er erfasst den Arbeitsaufwand, den Materialverbrauch und die Dienstleistungen und kann diese Informationen inklusive Unterschriften und Fotos vom Einsatzort per UMTS oder GPRS sofort ins Maximo-System exportieren. Die Daten sind dort sofort sichtbar und der zuständige Sachbearbeiter im Unternehmen kann unmittelbar den Rechnungsvorgang starten.

„Von zahlreichen Kunden, die Handyman in ihr ERP-System integriert haben, wissen wir, dass sie seitdem bei ihren Kundenrechnungen weitaus exakter und schneller arbeiten, denn handschriftliche Notizen, die zusätzlich noch manuell in das IT-System eingegeben werden müssen, sind prädestiniert für Fehlerquellen und Ungenauigkeiten“, betont Hans-Heinz Wisotzky, der als Geschäftsführer für das norwegische Unternehmen ePocket Solutions den gesamten deutschsprachigen Markt verantwortet.

Zu den Vorteilen der gemeinsamen Lösung zählt auch, dass sich dank der neuen Schnittstelle ein Standard Maximo System innerhalb kürzester Zeit um Handyman erweitern lässt. Für Anpassungen an kundenspezifische Maximo-Implementierungen bedarf es aufgrund der Einfachheit, Flexibilität und großen Bedienerfreundlichkeit der Lösung lediglich eines minimalen zusätzlichen Aufwandes. Zu den adressierten Unternehmen gehören Service-Organisationen aus den Branchen Facility Management, Telekommunikation, Energieversorger und -verteiler sowie Technischer Kundendienst. Die Lösung ist optimal auf die Anforderungen von Gebäude- und Liegenschaftsbetreibern mit anspruchsvoller Betriebs- und Gebäudetechnik zugeschnitten sowie auf Unternehmen mit wartungsintensivem Anlagebestand.

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