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Smartoptics-Open-Line-System am DE-CIX-Backbone Aufrüstung mit 400G Kapazität

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

DE-CIX wählt das Open-Line-System von Smartoptics, um sein Backbone-Netz mit 400G Kapazität aufzurüsten. Mit den ersten Implementierungen am DE-CIX-Frankfurt habe der Internetknotenbetreiber bereits begonnen, weitere DE-CIX-Standorte seien in Planung.

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Die Backbone-Aufrüstung auf 400G soll die Bereitstellung von Bandbreite verbessern, den Netzbetrieb vereinfachen und gleichzeitig die Kosten senken.
Die Backbone-Aufrüstung auf 400G soll die Bereitstellung von Bandbreite verbessern, den Netzbetrieb vereinfachen und gleichzeitig die Kosten senken.
(Bild: © – alejomiranda – stock.adobe.com)

Das Smartoptics-Open-Line-System am DE-CIX-Backbone basiere auf dem offenen Leitungssystem DCP-M40-ZR+, das für kohärente 400G-Konnektivität optimiert sei und über eine eingebettete Optik verfüge. DCP-M habe den Formfaktor und die Benutzerfreundlichkeit eines passiven Multiplexers, aber im Gegensatz zu einem passiven Multiplexer könne es den Datenverkehr überwachen, die Signale für größere Entfernungen verstärken und höhere Datenratenprotokolle verarbeiten.

Dr. Thomas King, CTO bei DE-CIX, sagt zum Upgrade: „Mit diesem jüngsten Technologiesprung bereiten wir uns auf die digitale Zukunft vor. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Datenverkehrswachstum von ca. 30 Prozent an unseren Internetknoten wurde die Aufrüstung des DE-CIX-Backbones unumgänglich. Nachdem wir die Entwicklung von Smartoptics als wichtiger Treiber von Open-Line-Systemen über die Jahre verfolgt haben, sind wir zuversichtlich, dass sie die richtige Wahl für uns sind. 400G-Technologien sind ein wichtiger Schlüssel für das zukünftige Wachstum von DE-CIX. Die neue 400G-Netzwerklösung ist auf mehreren Ebenen spannend: Wir schaffen eine völlig neue Erfahrung für unsere Kunden, mit einer einfacheren und schnelleren Bereitstellung der Services. Weil der neue Netzwerktyp weniger Infrastrukturkomponenten benötigt, wird es die Netzwerkarchitektur und den Betrieb wesentlich vereinfachen: Es läuft quasi über Plug-and-play – und kosteneffizient.“

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