Sigfox legt Spezifikation offen

Auf dem Weg zum weltweiten IoT-Netz

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Sigfox möchte sein 0G-Netz zum weltweiten Standard-IoT-Netz ausbauen.
Sigfox möchte sein 0G-Netz zum weltweiten Standard-IoT-Netz ausbauen. (Bild: Sigfox)

Sigfox geht mit der Offenlegung des Funkstandards für sein „0G“ genanntes IoT-Netz einen weiteren Schritt bei der Umsetzung seiner Strategie, bis Ende 2023 eine Milliarde Geräte weltweit an sein Netz anzuschließen. Bislang, so der IoT-Dienstleister, sei das 0G-Netz in 60 Ländern verfügbar.

Mehr als 500 Mio. Euro seien von Sigfox und lokalen Netzbetreibern in das 0G-Netz investiert worden. Mit dem Beitritt Polens zur Sigfox-Familie im Dezember 2018 könne das Netz nun in ganz Europa ausgebaut werden.

2018 habe Sigfox Verträge mit Unternehmen wie Dachser, Getrak, Michelin, NEC, Netstar, PSA/IBM und Total für das Asset-Tracking unterzeichnen können. Tier1-Zulieferer der Automobil- und Mobilitätsindustrie wie Alps und LiteOn seien ebenfalls dem Sigfox-Ökosystem beigetreten. Die Technologie werde auch als alternativer Kommunikationsdienst für Sicherheitsgeräte genutzt: Nach Sigfox-Angaben hat das Sicherheitsunternehmen Securitas in den letzten fünf Jahren 2,8 Mio. Alarmmeldungen über das Sigfox-Netzwerk abgesetzt. Als weiteren Nachweis einer wachsenden Akzeptanz verweist der IoT-Dienstleister auf mehr als 200 Universitäten und Entwicklungspartner sowie mehr als 1.200 Start-ups.

Die Offenlegung der Spezifikationen für Geräte werde das gesamte Sigfox-Ökosystem, das Unternehmensangaben zufolge aus Geräteherstellern, Softwareentwicklern, Lösungsanbietern und breit aufgestellten wissenschaftlichen Communities bestehe, dazu befähigen, Lösungen zu entwickeln, die „all das anbinden werden, was bislang nicht angebunden werden konnte“.

Laut Sigfox sind derzeit 6,2 Mio. Geräte – 148 Prozent mehr als im letzten Jahr – mit dem eigenen Netzwerk verbunden. Bis Ende 2023 sollen 1 Mrd. Geräte an das globale 0G-Netz angeschlossen sein. Hierfür möchte Sigfox in die Länder Indien, Russland und China expandieren und im 2. Halbjahr 2019 in Zusammenarbeit mit Eutelsat seinen ersten Satelliten testen. Dieser Test soll einen kommerziellen Start im Jahr 2020 vorbereiten. Hauptziel sei es, den gesamten Planeten mit einer Kombination aus Boden- und Satellitennetzen abzudecken.

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