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Technologiemix aus Mobilfunk, Richtfunk und Draht AT&T bringt 5G noch 2018 zum Endkunden

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Noch in diesem Jahr will AT&T in etlichen Märkten 5G-Dienste für Endanwender anbieten und Einsatzszenarien mit Unternehmen aller Größen erproben. Dabei versteht der Provider den Standard als Teil eines Technologiemixes, zu dem auch weiterhin LTE gehört.

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Neben 5G verfolgt AT&T noch weitere Projekte, etwa die Übermittlung von Mikrowellen entlang bestehender Stromkabel per AirGig.
Neben 5G verfolgt AT&T noch weitere Projekte, etwa die Übermittlung von Mikrowellen entlang bestehender Stromkabel per AirGig.
(Bild: AT&T)

Mit der jetzt gemachten Ansage präsentiert sich AT&T als Schrittmacher des Mobilfunkfortschritts: Im Vorjahr habe man mit LTE-LAA (Licensed Assisted Access) und 5G Evolution nicht nur erweiterte Leistungsmerkmale im bestehenden Netz implementiert; vielmehr habe man auch die 5G-Standardisierung vorangetrieben und damit Anteil an der Verabschiedung erster Schlüsselelemente des 5G New Radio Standards. Die hatte das 3GPP noch im Dezember 2017 geliefert und beschreibt mit den Stage 2 Level Specifications für das 3GPP 5G System eine allgemeine Systemarchitektur.

Wenngleich bis Juni 2018 weitere Details und Stage 3 Specifications erwartet werden, hört AT&T bereits jetzt einen Startschuss für Entwickler von Chipsets und Geräten. Auf den verfügbaren Spezifikationen aufbauend könnten sich die Hardwareproduzenten nun an die Entwicklung ihrer Lösungen machen.

Für Endanwender würden 5G-Dienste so noch dieses Jahr verfügbar. Bis Jahresende will AT&T entsprechende Services in einem Dutzend von Märkten anbieten. Zugleich wolle man die 5G-Technologie mit Unternehmen aller Größen testen und deren Geschäftsabläufe transformieren.

Sein Heil sieht der Anbieter dabei allerdings nicht nur im kommenden Mobilfunkstandard 5G, sondern in einem Technologiemix. So will AT&T das bestehende Netzwerk auch künftig per 5G Evolution Technologie erweitern oder per LTE-M IoT-Anwendungen unterstützen. Überdies verweist der Anbieter auf Testinstallationen seiner an Überlandleitungen angebrachten AirGig-Funklösung und das drahtgebundene Verfahren G.fast.

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