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Automatisierte Echtzeit-Bestandsaufnahme von Rechenzentrumskomponenten Asset Management Tags und Sensoren informieren über IT-Assets und deren Standorte

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Asset Management Tags (AMT) und Asset Management Sensoren (AMS) von Raritan sollen die Verwaltung von Rechenzentren vereinfachen, indem sie in Echtzeit Informationen zu IT-Assets liefern. Aufzeichnungen zu den Standorten der Server in den Racks und zu der damit verbundenen Energiekette seien unerlässlich, um den Einsatz aller IT-Assets detailliert nachvollziehen und planen zu können.

Raritan Asset Management Tag (AMT) in Verbindung mit Asset Management Sensor (AMS).
Raritan Asset Management Tag (AMT) in Verbindung mit Asset Management Sensor (AMS).
( Archiv: Vogel Business Media )

Raritan zufolge können in Rechenzentren mit einer umfassenden Auswahl an Geräten und einer großen Vielfalt an Zubehör 25 Prozent der IT-Assets aufgrund eines komplizierten Rückverfolgungssystems verloren gehen und zu nicht ausgelasteten Racks, unzureichend genutzter Kapazität, ungenutzten Servern und hohem Zeitaufwand beim Suchen der Geräte führen.

Zusammenspiel von AMT und AMS

Der Asset Management Tag hat die Größe eines kleinen Etiketts und ist an einen Server angeschlossen, welcher durch einen Asset Management Sensor mit der Rack-Aufhängung verbunden ist. Jeder Tag enthält einen spezifischen ID-Chip und einen ID-Barcode. Die Raritan-Lösung teilt den Betreibern die ID des Servers mit und findet so, heruntergebrochen bis auf eine Einheit im Rack, den genauen Standort des Servers im Rechenzentrum. Außerdem könne die Lösung Veränderungen und Bewegungen anzeigen. Diese Informationen werden anschließend an die Data-Center-Infrastructure-Management-Software dcTrack von Raritan oder an ein Asset-Management-Tool eines Drittanbieters weitergeleitet. Wird ein Server innerhalb eines Racks oder in ein anderes Rack verlagert, soll die Lösung den neuen Standort automatisch erkennen können, vorausgesetzt, AMT und AMS seien miteinander verbunden.

RZ-Management mittels dcTrack

Zur Asset-Management-Lösung von Raritan gehört eine visuelle Anleitung, die beschreibt, wie Geräte hinzugefügt, verschoben, verändert, neu konfiguriert oder repariert werden. Der AMS verfügt über LEDs auf jeder Seite der Rackeinheit. Ein grünes Licht könnte beispielsweise den verfügbaren Ort für die Installation eines Servers kennzeichnen, ein rot blinkendes LED die Notwendigkeit einer Serverwartung. So lässt sich für jeden Änderungsmanagement-Prozess eine eigene Farbe wählen. Sie zeigen an, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen.

In Verbindung mit einer Asset-Management-Software wie dcTrack sei es möglich, den freien Platz in einem Rack, die elektrische Leistung, Kühlung und Netzwerkverbindungen zu berechnen. Die Software findet Raritan zufolge nicht nur Rechenzentrums-Assets, sondern stellt auch die physische Verbindung von Geräten dar, um einen Überblick darüber zu gewähren, wie die Geräte in den Rechenzentren miteinander verbunden sind. Mit der Funktion „Search, Place and Reserve“ könnten Nutzer nach Speicherplatz, Leistung und Netzwerkverbindungen aller IT-Assets suchen und diese reservieren.

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