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802.11n-Einsteiger-APs mit nur einem Funkmodul Aruba stellt zwei Access-Points für geringe Client-Dichte vor

| Redakteur: Ulrike Ostler

Aruba Networks bringt zwei Access-Points für 802.11n-Umgebungen mit geringer Client-Dichte auf den Markt. Die kompakten, mit nur einem Funkmodul ausgestattete Einsteiger-APs, „AP-92“ und „AP-93“, haben in den USA einen Listenpreis von 395 Dollar. Damit kosten sie weniger als viele, bereits länger erhältliche 802.11bg-Access-Points. Für die Geräte übernimmt Aruba eine nahezu lebenslange Garantie.

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Die zwei Einsteiger-Acess-Points von Aruba Networks „AP-92“ und „AP-93“. Das 93er Modell besitzt interne Antennen.
Die zwei Einsteiger-Acess-Points von Aruba Networks „AP-92“ und „AP-93“. Das 93er Modell besitzt interne Antennen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Chris Spain, Vice President Produkt-Marketing bei Aruba sagt über den IEEE-Standard 802.11n: „802.11n ist eine disruptive Netzwerk-Technologie, die Endanwender dazu bringt, ihre traditionellen Lieferantenbeziehungen zu überdenken. Sie stimmten diese jetzt aktiv mit ihrem Portemonnaie ab.“

Aruba sei der größte Nutznießer dieser Marktverschiebung. „Für uns resultiert daraus ein erheblich größerer Marktanteil bei 802.11n“, so Spain. So konnte das kalifornische Unternehmen im vergangenen 1. Quartal 2010 seinen Marktanteil signifikant steigern.

Das ergab die aktuelle Marktanalyse „First Quarter 2010 Wireless LAN Report“ der Dell’Oro Group. Arubas Marktanteil stieg demnach vom 4. Quartal 2009 bis zum Ende des 1. Quartals 2010 bezogen auf die Zahl der verkauften Access Points um 21 Prozent. Im vorausgegangenen Quartal waren es 17,3 Prozent. Dieser Wert schließt Produkte unter eigener Marke und OEM-Ware ein.

Mehrere Funktionen in einem Gerät

Der Übergang zu 802.11n laufe jetzt auf vollen Touren, sagt Spain. Die nun vorgestellten Multifunktions-Systeme AP-92 und AP-93 unterstützen neben dem Wi-Fi-Zugang über 802.11n Funktionen wie Spektralanalyse, Remote-Anbindung, Mesh-Vernetzung von Innenräumen oder Eindringschutz (Intrusion Prevention), sowohl im Spektrum von 2,4 Gigahertz als auch von 5 Gigahertz.

Zudem gehört zum Lieferumfang das „Trusted Platform Module“ (TPM), das Netzwerk-Zugangsdaten und Schlüssel auch dann sicher speichert, wenn jemand in den AP eindringt oder er gestohlen wird.

AP-92 unterstützt externe, AP-93 besitzt interne Antennen. Beide APs lassen sich wahlweise über eine Standard-802.3af-Stromquelle oder einer 12-Volt-Gleichstromversorgung betreiben und sind ab Ende Juni 2010 verfügbar.

Spain macht klar, für welche Kunden sich die Access-Points eignen: „zum Beispiel für Büros, Kliniken, Schulen und den Einzelhandel“. Dort sei die Client-Dichte in der Regel gering, und man brauche nur Einsteigerfunktionen.

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