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WLANs mit MU-MIMO-Gruppierung und Location-based Services Aruba integriert Beacons mit Wave-2-APs

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Dank dynamischer MU-MIMO-Gruppierung sollen Access Points der Serie Aruba 320 die Kapazität drahtloser Netze spürbar verbessern. Neben Datentransfers nach 802.11ac Wave 2 beherrschen die Systeme auch das Management von Beacons.

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Mit der Infrastruktur sollen Administratoren auch den Batteriestatus von Beacons überwachen.
Mit der Infrastruktur sollen Administratoren auch den Batteriestatus von Beacons überwachen.
(Bild: Aruba)

Bis 2018 werden Mitarbeiter großer Unternehmen mehr als drei Mal täglich per Video kommunizieren, prognostiziert der mittlerweile zu Hewlett-Packard gehörende WLAN-Ausrüster Aruba Networks (Aruba) und kündigt entsprechend leistungsfähige Access Points an. Die jetzt präsentierten Systeme der Serie Aruba 320 sollen aber nicht nur die Kapazität drahtloser Netze deutlich erhöhen, sondern auch zusätzliche Funktionen für Location-based Services im Innenbereich bieten.

Zu den Vorzügen der Reihe zählt der Hersteller eine verbesserte ClientMatch-Technik. Die erkenne "Wave-2-MU-MIMO"-Geräte (MU-MIMO = Multi-User, Multiple Input Mulptiple Output) und gruppiere diese automatisch. Daten könnten so gleichzeitig an mehrere Geräte übertragen werden. Verglichen mit dem Wettbewerb will Aruba bis zu 42 Prozent mehr WLAN-Performance bieten.

Zudem sollen die Access Points BLE-Beacons (Bluetooth Low-Energy) integrieren: Organisationen könnten so tausende Beacons fernwarten. Über einen Cloud-basierten Server lassen sich die elektronischen Leuchtfeuer verwalten und konfigurieren; Administratoren können so beispielsweise auch den Batteriestatus von Beacons überwachen.

Aruba 320-Access Points sollen im dritten Quartal auf den Markt kommen, ein Datenblatt gibt es schon jetzt. Die erweiterten ClientMatch-Funktionen sind ab Juni als Teil des neuen ArubaOS 6.4.4 verfügbar.

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