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CloudVision, IoTVision, Remote Access und Hardware Arista startet „Cognitive Campus Edge“

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Arista Networks erweitert das Angebot für Zugangslösungen im Edge. Dabei wirbt der Anbieter mit neuen Access Points, erweiterten Analysefähigkeiten sowie COVID-tauglichen Funktionen für Standortnachverfolgung und den Remote Access vom Homeoffice.

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Arista hat zwei weitere APs für drinnen und draußen vorgestellt.
Arista hat zwei weitere APs für drinnen und draußen vorgestellt.
(Bild: Arista/ YouTube)

Unter der Überschrift „Cognitive Campus Edge“ kündigt Arista Networks (Arista) eine Reihe weiterer Funktionen für kabelgebundene sowie drahtlose Netzwerke an. Dabei wirbt der Anbieter mit einem analytisch gesteuerten Ansatz zur Bereitstellung Diensten für Sicherheit, Sichtbarkeit und standortbasierte Anwendungen.

CloudVision erlaubt Kontaktverfolgung

Teil des Angebots ist die CloudVision genannte NetDB-Architektur. Die sammle über APIs Echtzeit-Datenströme ein und nutzt künstliche Intelligenz (KI) sowie Machine Learning (ML), um die Dienstgüte in Netzen sicherzustellen. Folgende Features kommen dabei nun hinzu:

  • Eine Anomalie-Erkennung über Zeitreihendaten hinweg, einschließlich vorausschauender Alarmierung bei Ereignissen wie Erreichbarkeit von Anwendungen, Ressourcenauslastung und Überwachung des Gerätezustands.
  • Ein Compliance-Dashboard für eine proaktive Risikobewertung von verkabelter und jetzt auch drahtloser Infrastruktur; bekannte Sicherheitslücken und Softwaremängel werden automatisch identifiziert.
  • Der Arista P-Tracer helfe den Standort eines Benutzers über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu identifizieren; diese ermögliche zu Zeiten von COVID-19 eine Kontaktverfolgung. Zudem kooperiert Arista nach eigenem Bekunden mit führenden Anbietern standortbezogener Dienste; dabei würden Smart Devices geortet oder medizinische Geräte integriert.

Dashboard zeigt Traffic-Muster

Mit IoTVision verspricht der Anbieter ein Dashboard, das Details zu Benutzern und Endgeräten in einer vereinfachten Ansicht zusammenbringt. Die liefere etwa Details zu Gerätetypen, Verbindungsstatus sowie Traffic-Mustern. Damit lasse sich auch nachvollziehen, welche Geräte im Netz aktiv sind und sie korrekt segmentiert wurden.

Per Arista Remote Access Point können Organsationen ihr Edge-Netzwerk bis ins Home Office von Mitarbeitern erweitern. Ein Breitbandanschluss genüge, um per Access Point einen Netzwerkzugang einzurichten und einen getunnelten Zugang zum Campusnetz herzustellen. Zusätzliche VPN-Clients in Software seien dabei überflüssig. Als Neuerungen nennt der Anbieter folgende Punkte:

  • Investitionsschutz - Die Lösung lasse sich nahtlos in die installierte Sicherheitsinfrastruktur von Palo Alto Networks, Checkpoint sowie anderen Drittanbietern von Firewalls integrieren; separate Controller oder Verwaltungsinfrastrukturen seien nicht erforderlich.
  • Single Sign-On - Die Integration von Arista in die SSO-Infrastruktur von Okta biete ein Single Sign-on für Netzwerkzugang sowie Anwendungen.
  • Aruba ClearPass-Integration - Eine native Integration mit Aruba ClearPass ermögliche eine dynamische, rollenbasierte Zugriffskontrolle für eine nahtlose Reaktion der Sicherheit in kabelgebundenen und drahtlosen Arista-Netzwerken.
  • Forescout eyeSight Integration - Arista und Forescout böten eine automatisierte Bewertung der Sicherheitssituation, Einhaltung von Vorschriften und Abhilfe, Erkennung und Klassifizierung von Workstations, Laptops, Druckern, Kameras und anderen IoT-Geräten.

Access Points für drinnen und draußen

Schließlich hat Arista zwei weitere Access Points vorgestellt. Die beiden 6-Stream Wi-Fi 6 APs beherbergen je zwei gleichzeitig betriebene Funkgeräte für 5-GHz- und 2,4-GHz-Band. Gemeinsam ist den Geräten zudem die Unterstützung von internen und externen Antennen. Das Modell C-230/E eignet sich zur Wand- und Deckenmontage; das O-235/E genannte System ist derweil robust ausgeführt und für den Außeneinsatz geeignet.

Verfügbarkeit

Die Unified Edge Suite mit kognitiven Fähigkeiten soll ab sofort für alle Kunden als Teil ihres CloudVision Software-Pakets allgemein verfügbar sein.

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