Erweiterte Cloud-Skalierbarkeit

Arista aktualisiert eigenes Netzwerk-OS

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Arista bewirbt EOS als fortschrittliches Betriebssystem für anspruchsvollste Netzwerkanforderungen.
Arista bewirbt EOS als fortschrittliches Betriebssystem für anspruchsvollste Netzwerkanforderungen. (Bild;: Arista/YouTube)

Cloud-Netzwerk-Experte Arista aktualisiert das eigene Extensible Operating System (EOS). Die neue Version des Arista EOS unterstützt nun mehr als eine Million Routen, Container sowie die Workload-Migration zwischen Private und Public Workloads.

Arista Networks (Arista) kündigt die nächste EOS-Generation an. Das aktualisierte Netzwerkbetriebssystem soll die Anforderungen von Cloudumgebungen optimal erfüllen.

Die jetzt vorgestellte Version des EOS zeichne sich laut Hersteller durch folgende Komponenten aus:

  • Infrastruktur: Das netzwerkweite State-Repository NetDB erweitert die Netzwerkrollen für Aristas Spine-Plattformen. Durch die NetDB-Erweiterungen unterstütze EOS nun über eine Million Routen und 100.000 Tunnels für die erweiterte Cloud-Skalierbarkeit. NetDB biete zudem die Möglichkeit, den Netzwerkstatus aller EOS-Geräte über die CloudVision-Plattform an einem gemeinsamen Punkt zusammenzufassen und von dort aus netzwerkweit Telemetriedaten zu streamen, um die Netzwerktransparenz und die Analysen historischer Daten zu optimieren. Die API-Infrastruktur von EOS unterstützte nun sowohl Agents, die in der zunehmend eingesetzten Programmiersprache Go geschrieben sind, als auch OpenConfig-APIs und -Datenmodelle.
  • Hybrid Cloud: Arista EOS unterstützt die Workload-Migration zwischen Private und Public Workloads sowie das CloudVision-Management für Hybrid-Cloud-Lösungen. Durch die Bereitstellung von Tracer-Tools für das Cloud-Bursting könnten Unternehmenskunden ihre Hybrid-Cloud-Roadmap nahtlos umsetzen, um die Lücke zwischen Private und Public Clouds zu schließen.
  • Container-Support: Arista EOS bietet eine erweiterte Virtualisierungsunterstützung, da auf EOS sowohl Docker-Container zum Einsatz kommen können, als auch eine gesteigerte physikalische und virtuelle Transparenz durch Container Tracer sichergestellt ist. Der Container-Support von EOS bietet Anwendern die Flexibilität, Container-basierte Applikationen direkt auf die Arista EOS-Plattform zu laden. Ergänzt um Visualisierungstools für Bare-Metal- und Hypervisor-Designs gewährleiste der Container Tracer dabei erweiterte Platzierungs- und Monitoring-Funktionen für Container-basierte Applikationen.

Die NetDB-Erweiterungen sind bereits mit aktuellen EOS-Versionen nutzbar, die weiteren Neuerungen sollen noch im ersten Quartal verfügbar sein.

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