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Beschleunigte Cloud-Anwendungen für Remote- und mobile Anwender Application Delivery Optimization mit SPDY-Unterstützung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Lösungen von F5 Networks für die Application Delivery Optimization (ADO) werden künftig SPDY (ausgesprochen „speedy“) unterstützen – ein Webprotokoll, das die Benutzerfreundlichkeit optimieren und mehr Sicherheit bieten soll.

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F5 bietet mit seinen ADO-Lösungen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Beseitigung von Engpässen bei der Anwendungs-Performance.
F5 bietet mit seinen ADO-Lösungen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Beseitigung von Engpässen bei der Anwendungs-Performance.

Highlights der neuen Anwendungen sind F5 zufolge die Komprimierung bildlastiger Inhalte sowie die Priorisierung des Traffic, um Netzwerklatenzen von mobilen Geräten abzuwenden und Einblicke in die Anwendungs-Performance über gehostete und Cloud-Anwendungen zu geben.

Die F5-Technologien sollen die Anwendungs-Performance von Front-End, Netzwerk und Rechenzentrum optimieren und die Benutzerfreundlichkeit unabhängig von Gerät, Browser oder Standort verbessern. Application Delivery Optimization (ADO) bietet zusätzlich Bildoptimierung, CSS-Objekt-Versionierung und Strukturierung der Inhalte. Durch zentralisierte Analysefunktionen sei ein einfaches Performance-Monitoring über Hybrid-Cloud-Umgebungen ohne den Einsatz oder die Verwaltung von zusätzlichen Agenten, Codes oder Servern möglich.

Unterstützung für SPDY-Protokoll

Das von Google entwickelte, HTTP ergänzende Webprotokoll SPDY soll mithilfe mehrerer Datenübertragungen innerhalb einer einzigen Verbindung die Leistung der Anwendung um bis zu 50 Prozent verbessern. In der Vergangenheit mussten Unternehmen ihre Webserver-Infrastruktur aktualisieren, um diese Vorteile nutzen zu können. Das von F5 integrierte SPDY-Gateway soll solche Updates und die damit verbundene höhere Komplexität der Systeme verhindern.

Front-End-Optimierung

Nutzer erwarten, dass die Leistungen mobiler Geräte gleichwertig oder besser sind, als die auf einem PC-Desktop. Typisch für mobile Geräte sind aber Herausforderungen wie eine begrenzte Rechnerleistung, ein kleiner Bildschirm, die Vielzahl von Betriebssystemen und Browsern und Latenz- und Paketverluste aufgrund von Mobilfunknetzen. Laut HTTP-Archiv repräsentieren Bilder über 60 Prozent der Inhalte einer typischen Website.

Durch Bildoptimierungen wird die Bildauflösung reduziert, indem die Größe des Bildes verringert und die Qualität durch die Beseitigung unnötiger Metadaten aus der Übertragung und Konvertierung in andere Bildformate angepasst wird. Dies reduziert Ladezeiten sowie Bandbreitenbedarf und -kosten.

Zentralisierte Analysefunktionen

Das zentralisierte Analysemodul „Enterprise Manager“ unterstützt Anwender bei der Kontrolle der Anwendungs-Performance über mehrere Rechenzentren ohne den Einsatz zusätzlicher Agenten, Codes oder Servern. Statistiken helfen bei der Überwachung der Leistung und der Identifikation potenzieller Engpässe. Außerdem werden Echtzeit-Applikations-Performance-Metriken (Reaktionszeit von Anwendungen, Netzwerklatenzen und Verbindungsstatistiken) und Informationen zu Diagnose und Fehlerbehebung für jedes Big-IP-Gerät zur Verfügung gestellt.

Die ADO-Lösungen sollen im zweiten Quartal 2012 mit der Software Big-IP 11.2 verfügbar sein.

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