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Heimische IT-Ausstattung dient häufig als Maßstab Ansprüche an den IT-Arbeitsplatz steigen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Consumerization des Arbeitsplatzes steht ein interessantes Phänomen gegenüber: die Professionalisierung der heimischen IT und die damit steigende Erwartungshaltung von „Hobby-Administratoren“ an die IT-Kollegen im Unternehmen.

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Stefan Hölzl von Appsense sieht in der User Virtualization die Lösung, wie sich IT-Arbeitsplätze mit möglichst geringem Aufwand verstärkt individualisieren lassen.
Stefan Hölzl von Appsense sieht in der User Virtualization die Lösung, wie sich IT-Arbeitsplätze mit möglichst geringem Aufwand verstärkt individualisieren lassen.

Der Druck auf IT-Administratoren wächst. Trends wie Cloud Computing, Virtualisierung und Bring your own Device (BYOD) geben den Takt vor. Klar ist auch, dass die IT-Welt heterogener wird. Anwender werden zudem anspruchsvoller und suchen verstärkt nach Lösungen statt nach Kompromissen: Stellt der Arbeitgeber nicht das passende Endgerät zur Verfügung, bringen Mitarbeiter eben das eigene von zu Hause mit. Fehlt die geeignete Software, suchen sie im Netz nach kostenlosen Alternativen.

Komfort „wie zu Hause“ gewünscht

Die Computer- und Netzwerkausstattung vieler Privathaushalte erinnert mittlerweile häufig an die Ausrüstung, die sich noch vor ein paar Jahren in kleinen oder mittelständigen Unternehmen fand. Dazu gehören diverse Endgeräte in einem strukturierten Netzwerk mit schneller Internetanbindung, zentrale Datei- und Druckdienste, Multimedia-Storage, einfache Backupkonzepte und unterbrechungsfreie Stromversorgungen.

Das erhöht unweigerlich die Erwartungshaltung der „Hobby-Administratoren“ an die IT-Kollegen im Unternehmen. Sie wünschen sich am Arbeitsplatz einen ähnlichen Benutzerkomfort wie in den heimischen vier Wänden – unabhängig davon, welches Gerät sie gerade verwenden.

Individualisierte Arbeitsplätze

„Sind in einem Unternehmen viele verschiedene Endgeräte mit unterschiedlichen Anwendungen im Einsatz, gestaltet sich die benutzerorientierte Verwaltung der Daten äußerst schwierig“, sagt Stefan Hölzl, Area Vice President Central Europe bei Appsense. „Anwender erwarten, dass sie ihre individuellen Einstellungen auf jedem Gerät vorfinden. User Virtualization ermöglicht genau das. Damit können die jeweiligen persönlichen Informationen, Schutzmaßnahmen und Nutzungsregeln auf jedes Gerät eingespielt werden.“

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