IoT-Architektur

Analyse von Datenströmen am Netzwerkrand

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Die Software AG und Dell kooperieren und kombinieren das Edge Gateway 5000 mit Apama Streaming Analytics.
Die Software AG und Dell kooperieren und kombinieren das Edge Gateway 5000 mit Apama Streaming Analytics. (Bild: Software AG)

Die Software AG und Dell präsentierten eine neue IoT-Architektur für die Analyse von Datenströmen am Netzwerkrand, also nahe bei den dort installierten digitalen Geräten und Sensoren.

Das Angebot umfasst das preisgekrönte Edge Gateway 5000 von Dell, das für den Betrieb am Netzwerkrand unter extremen Bedingungen ausgelegt ist und angeboten wird mit einer integrierten Vollversion von Apama Streaming Analytics.

Dabei handelt es sich um eine Lösung der Software AG für die Analyse von Datenströmen. Die Durchführung von Echtzeit-Analysen am Netzwerkrand kann Kosten für die Übertragung großer Sensordaten-Volumen und die Vorhaltung zentraler Server reduzieren.

Günstigere IoT-Projekte

Außerdem ermöglicht diese Architektur nach Angaben der beiden Unternehmen eine schnelle Implementierung von Analysefunktionen am Netzwerkrand, senkt aufgrund der niedrigen Kosten pro Einheit die Gesamtkosten für IoT-Projekte und trägt zur schnellen Amortisierung der Projekte bei.

Schwerpunkt dieser ersten gemeinsamen Lösung von Dell und Software AG sind die präventive und prädiktive Wartung, weitere Anwendungsfälle sollen in Kürze folgen.

Predictive Maintenance

Gemeinsam haben Dell und die Software AG einen Predictive Maintenance Blueprint mit dem Titel „Six steps to using the IoT to deliver maintenance efficiency“ erstellt, um Unternehmen bei der Adressierung ihrer größten operativen Herausforderungen zu unterstützen.

Dieses Konzept sieht vor, dass kurzlebige Daten sofort genutzt werden, um automatische Reaktionen anzustoßen. Um die Inanspruchnahme der Netzwerk-Bandbreite zu minimieren, stellt es darüber hinaus sicher, dass nur wichtige Daten in die Cloud geschickt werden.

Vielzahl an neuen Sensoren

Angesichts von 15 bis 40 Milliarden neuen Sensoren, die im Jahr 2020 installiert sein werden, muss Echtzeit-Streaming-Analytics (für automatische Entscheidungen und Reaktionen) so nahe wie möglich am Netzwerkrand platziert werden.

Eine verteilte Architektur senkt bei der Echtzeit-Analyse von Datenströmen die Latenzzeit für Echtzeit-Ereignisse, reduziert den Netzwerkverkehr und die zentrale Rechnerleistung, die zur Verarbeitung der Daten aus den zig Tausenden von Sensoren erforderlich ist.

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