Fehlersuche in 100G-Verbindungen

Analyse und Monitoring großer Datenmengen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Allegro Network Multimeter der 3500/5500-Serie sind für den Einsatz in großen Rechenzentren, Core-Netzwerken und ISP-Infrastrukturen vorgesehen.
Die Allegro Network Multimeter der 3500/5500-Serie sind für den Einsatz in großen Rechenzentren, Core-Netzwerken und ISP-Infrastrukturen vorgesehen. (Bild: Allegro Packets)

Die Allegro Network Multimeter der 3500/5500-Serie sind laut Hersteller Allegro Packets für extrem hohe Aufzeichnungs-, Analyse- und Speicherraten konzipiert. Mit den Geräten sei die rückwirkende Überprüfung von bis zu 800.000 IP-Adressen und bis zu 256 Mio. Verbindungen möglich.

Allegro Packets habe die neuen Hardwareplattformen für den Einsatz in 1G- bis 100G-Verbindungen optimiert. Deshalb sei die 3500/5500-Serie für die Analyse, das Monitoring, die Überprüfung und die Fehlersuche in großen Rechenzentren, Core-Netzwerken und ISP-Infrastrukturen geeignet.

Die 3500/5500-Serie könne Statistiken und selektive Paketfilterung über die Layer 2 bis 7 in Echtzeit und im Historienmodus liefern. Das Webinterface biete sowohl umfassende Übersichten als auch detaillierte Statistiken (z.B. IP-, MAC-Adressen, VLANs, QoS, L7-Protokolle und Voice over IP). Die Hardwareplattform ermögliche die Erfassung aller Daten mit Zeitstempeln im Millisekundenbereich.

Die Back-in-Time-Funktion der 3500/5500-Serie, so der Hersteller, erlaubt eine präzise Selektion der aufgezeichneten Informationen. Diese könnten mit einem einfachen Klick per Download als Pcaps extrahiert werden. Zusätzlich sei es möglich, selektierte Daten auch wieder ins Netz – zum Nachstellen bestimmter Ereignisse bzw. Sicherheitsvorfälle – individuell einzuspielen.

Die 3500/5500-Serie biete zusätzliche Anschlüsse und Speicheroptionen. Die duale QSFP28-Option ermögliche die Überprüfung von bis zu 60 GBit/s Echtzeitverkehr in 100G-Umgebungen. Alternativ könne die Anzahl der Ports auf bis zu 20 erhöht werden, auswählbar aus 1-, 2,5-, 5-, 10-, 25- oder 40GbE-Cu/SFP+/QSFP-Ports. Die Speichergröße zur Verarbeitung der historischen Daten in der In-Memory-Datenbank betrage in der Basisversion 96 bzw. 192 GB und lasse sich auf bis zu 1536 GB ausbauen. Der Ringpuffer zur Aufzeichnung des Verkehrs eines Links bzw. des ausgewählten Datenverkehrs mache die Extraktion von historischen Paketen möglich. Der Ringpuffer könne dynamisch auf bis zu 360 TB erweitert werden.

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