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SDN-Praxis: Das durchgängige Datacenter-Angebot von Alcatel-Lucent An SDN führt kein Weg vorbei

Autor / Redakteur: René Princz-Schelter / Ulrike Ostler

Nur SDN kann mit dem rasnaten Smartphone-Wachstum fertig werden. Netze müssen zudem so intelligent sein, dass sie immer den richtigen Service-Level bereit stellen – abhängig von Anwendung und Bedarf, nicht von der Anzahl angeschlosser Boxen: das Software Defined Network kann das.

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Luc Andries, Chief Technology Officer bei SDNsquare, ein weltweiter Partner, ist zugleich Anwender von Alcatel-Lucent: „Statt jeden Switch einzeln und lokal im Netzwerk arbeiten zu lassen, haben wir ein Expertensystem gebaut, das automatisch – und intelligent – alle Details der Netzwerkkonfigurationen managt.“
Luc Andries, Chief Technology Officer bei SDNsquare, ein weltweiter Partner, ist zugleich Anwender von Alcatel-Lucent: „Statt jeden Switch einzeln und lokal im Netzwerk arbeiten zu lassen, haben wir ein Expertensystem gebaut, das automatisch – und intelligent – alle Details der Netzwerkkonfigurationen managt.“
(Bild: Alcatel-Lucent)

Es gibt immer mehr IT-basierte Medienlösungen: Online-Medien, Video-Content, Anwendungen im Gesundheitswesen, Speicherung von Mediendaten in der Cloud. Der Anwender braucht diese Echtzeit-Anwendungen zunehmend auf seinem Smartphone, Tablet oder Laptop, um seine Arbeit besser erledigen zu können. Die Notwendigkeit, jederzeit ein hochwertiges Nutzererlebnis (Quality of Experience, QoE) sicherzustellen, wächst mit den steigenden Anforderungen der Anwender.

Hinzu kommt der Anstieg an Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Als Beispiel sei hier eine Telematic-Anwendung genannt, die Betriebsdaten aus einem Fahrzeug direkt an das Versicherungsunternehmen des Halters übermittelt. In diesem Szenario werden Big-Data-Analysen benötigt, um einen Versicherungstarif zu errechnen, der die Fahrweise und Gewohnheiten des Fahrers berücksichtigt. Hier werden große Datenmengen übertragen, die das Netzwerk belasten.

"Vor zwei Jahren verließen knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Handy-Besitzer ihr Zuhause nur mit ihrem Mobiltelefon, heute sind es schon drei Viertel (75 Prozent). 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Handy immer dabei. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahre sind es sogar 83 Prozent, bei den Senioren über 65 Jahre immerhin 58 Prozent der Mobiltelefon-Besitzer. "
"Vor zwei Jahren verließen knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Handy-Besitzer ihr Zuhause nur mit ihrem Mobiltelefon, heute sind es schon drei Viertel (75 Prozent). 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Handy immer dabei. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahre sind es sogar 83 Prozent, bei den Senioren über 65 Jahre immerhin 58 Prozent der Mobiltelefon-Besitzer. "
(Quelle: Bitkom)
Dazu ein paar Zahlen: Bis 2015 wird sich die Zahl der weltweit eingesetzten Smartphones auf 2 Milliarden verdoppeln, das Maschine-zu-Maschine-Networking erreicht 2017 einen Wert von mehr als 85 Milliarden Dollar (siehe auch: Studie von Analysys Mason, 2013), und das Big-Data-Volumen verdoppelt sich alle zwei Jahre.

Die Änderung der Verkehrsströme im Rechenzentrum

Oftmals wird das M2M-Buisness, also das Geschäft Kommunikation zwischen Maschinen, als gerade geboren gekennzeichnet. Tatsächlich wird der Markt in diesem Jahr rund 10 Milliarden Dollar generieren. Bis 2023 soll er auf 88 Milliarden Dollar ansteigen. Die Grafik zeigt, dass auch Mittelständler einen signifikanten Anteil am Umsatz erzeugen.
Oftmals wird das M2M-Buisness, also das Geschäft Kommunikation zwischen Maschinen, als gerade geboren gekennzeichnet. Tatsächlich wird der Markt in diesem Jahr rund 10 Milliarden Dollar generieren. Bis 2023 soll er auf 88 Milliarden Dollar ansteigen. Die Grafik zeigt, dass auch Mittelständler einen signifikanten Anteil am Umsatz erzeugen.
(Quelle: Analysys Mason, 2013)
Doch die neuen Applikationen erfordern einen Datendurchsatz, der um ein Vielfaches höher ist als bei allen früheren Anwendungen. Das Ergebnis sind sehr große und sich ständig verändernde Nord-Süd- und Ost-West-Datentransfers, mit denen die meisten traditionellen Unternehmensnetzwerke schlicht überfordert sind. Denn herkömmliche Architekturen, die einfach immer nur neue Hardware und Bandbreite bereitstellen, sind teuer, und sie nutzen oft nur 10 Prozent der Netzwerk-Kapazität.

Permanente Überlastung – und Überkapazitäten sind nicht die Lösung

Das hat zu einer permanenten Überlastung geführt, die durch den klassischen Weg, Überkapazitäten mit teuren Hochleistungs-Switches aufzubauen, nicht beseitigt werden kann. Viele Unternehmen gehen aber genau diesen Weg. Sie bauen große Netzwerke mit großen Switches auf, die aber trotzdem nicht in der Lage sind, mit den Kapazitätsspitzen im Netzwerk fertig zu werden.

In dieser Situation erhält das Konzept des Software-Defined Networking (SDN) einen immer höheren Stellenwert, denn es ermöglicht neue Services und die zuverlässige Bereitstellung von Applikationen in einer dynamischen Infrastruktur. Und jetzt gibt es zu diesem Konzept auch eine lieferbare Lösung.

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