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Integration von LoRaWAN-Daten in IoT-Systeme Alpha-Omega erweitert IoT um LoRaWAN

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Alpha-Omega Technology schließt Partnerschaft mit The Things Industries (TTI) und ermöglicht dadurch eine nahtlose Integration von LoRaWAN-Daten in IoT-Systeme. im Mittelpunkt steht eine Netzwerk-Server-Lösung von TTI, die jede Art von Daten unterstützt.

In Kooperation mit TTN entstand das Produkt-Paket für den privaten LoRaWAN-Einstieg „KLAX-Bundle“.
In Kooperation mit TTN entstand das Produkt-Paket für den privaten LoRaWAN-Einstieg „KLAX-Bundle“.
(Bild: marcelmende)

Das IoT-Unternehmen Alpha-Omega Technology GmbH & Co. KG kooperiert mit The Things Industries (TTI). Das Ziel: Professionelle Anwender sollen Daten, die sie in einem Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) erfassen, so einfach wie möglich in ein bestehendes Internet-of-Things (IoT) integrieren können.

Der Einsatz des TTI-Servers bietet maximale Flexibilität im Hinblick auf die verwendete Hardware und die eingehenden Daten. Die Partnerschaft mit TTI ist bereits das vierte Projekt von Alpha-Omega Technology für den einfachen Aufbau und Betrieb von LoRaWAN-Anwendungen im Strom- und Gasbereich innerhalb des letzten halben Jahres. The Things Industries ist Begründer von The Things Network und aktives Mitglied der LoRa Alliance.

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Alpha-Omega Technology realisiert für Kommunen und Unternehmen gemeinsam mit Partnern IoT-Lösungen, die auf Low-Power-Netzwerken wie LoRaWAN basieren, und berät sie bei der Implementierung. The Things Industries (TTI) ist Teil der globalen Community-basierten LoRaWAN-Initiative The Things Network (TTN) und richtet sich an gewerbliche Anwender.

TTI-Server unterstützt jede Art von Daten

Das Kernprodukt ist eine Netzwerk-Server-Lösung, die IoT-Daten einsammelt, entschlüsselt und an andere Schnittstellen weitergibt. So können die Daten im nächsten System verarbeitet, analysiert und grafisch aufbereitet werden. Im Vergleich zu anderen Netzwerk-Providern garantiert TTI größtmögliche Flexibilität bezüglich der eingehenden Daten. Während Anbieter in der Regel auf bestimmte Daten beschränkt sind, unterstützt der TTI-Server jede Art von Daten – egal ob Wartungs, Mess- oder Zustandsdaten. Flexibilität zeigt sich auch an anderer Stelle. Da TTI kein Hardware-Hersteller ist, kann der Anwender frei wählen, auf welcher Infrastruktur und mit welcher Hardware er sein IoT aufbaut.

„Bei The Things Industries ist es unser Ziel, die Komplexität der LoRaWAN-Entwicklung aufzulösen, die Datenintegration zu verbessern, die Interoperabilität in der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen und die Gesamtbetriebskosten von LoRaWAN-Implementierungen zu senken. Durch die Einsparung von Ressourcen, Zeit und Aufwand für die Markteinführung können sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Es ist großartig zu sehen, dass Alpha-Omega Technology die gleiche Produktphilosophie verfolgt und dass wir sie gemeinsam auf den Markt bringen“, sagt Wienke Giezeman, CEO und Mitbegründer von The Things Industries.

Bestehendes IoT um LoRaWAN-Daten erweitern

Der Anwender kann ein beliebiges bestehendes IoT um eine Datenquelle auf LoRaWAN-Basis erweitern, um etwa mittels kabelloser, batteriebetriebener Sensoren Geräte und Anlagen zu warten und zu steuern, um Zustandsdaten von Gebäuden, Abrechnungsdaten von Heizkostenverteilern oder Wartungsdaten von Rauchmeldeanlagen zu erfassen. Interessant ist die Technologie für Energieversorger oder größere Industriebetriebe, bei denen bereits IoT-Plattformen in Gebäuden oder auf dem Betriebsgelände im Einsatz sind.

Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist ein Landwirtschaftsbetrieb, der seine Stallanlagen bereits mithilfe eines IoT überwacht. Möchte der Landwirt Weiden oder ein abgelegenes Gebäude kabellos in sein System intergieren, ist der Netzwerk-Server von TTI die perfekte Lösung. Ideal ist er auch für Firmen, die in einem Gebäudekomplex einzelne kleine Werkstätten, Wohn- oder Lagereinheiten vermieten. Sie können die LoRaWAN-Konnektivität als zusätzlichen Service für ihre Mieter anbieten: Der Vermieter stellt die Infrastruktur aus Server und Gateways bereit, die Mieter kümmern sich entsprechend ihrer individuellen Anforderungen um die Verarbeitung und Auswertung ihrer Daten.

„Mit TTI haben wir einen Partner gefunden, der das gleiche Ziel verfolgt wie wir: Die Nutzung von IoT über LoRaWAN so einfach wie möglich zu machen. Die meisten unserer Kunden, die ein LoRaWAN-basiertes IoT betreiben möchten, fangen mit The Thing Network (TTN) an. Denn dank der flexiblen Technik und der weltweiten Community stoßen sie hier auf nur sehr geringe Einstiegshürden. Wer sich dann professionell aufstellen will, kann leicht zu TTI wechseln“, sagt Jan Bose, Geschäftsführer der Alpha-Omega Technology. So bringt die Kooperation mit TTI Jan Bose seiner Vision von einem möglichst einfachen Aufbau und Betrieb von LoRaWAN-Anwendungen im Strom- und Gasbereich einen weiteren Schritt näher.

Partnerschaften senken Einstiegshürden

„Wir als IoT-Experten erweitern unser Hard- und Software Portfolio kontinuierlich, um so unseren Kunden einen bestmöglichen Überblick über die Lösungen am Markt zu verschaffen. Dies zeigen auch die kürzlich neu abgeschlossenen Partnerschaften mit den Hardware-Herstellern Ursalink Technology und ELSYS “, sagt Jan Bose.

Den Anfang machten er und sein Team Anfang dieses Jahres in Kooperation mit TTN und dem Produkt-Paket für den privaten LoRaWAN-Einstieg „KLAX-Bundle“. Das „KLAX Bundle“ enthält das Auslesegerät für Messwerte von Strom- und Gaszählern KLAX und das The Things Indoor Gateway (TTIG) von TTN. Damit war für LoRaWAN erstmalig ein kombiniertes Produkt aus einem Gateway und einem Sensor verfügbar, das als Plug-and-Play konzipiert ist.

Das Plug-and-Play Konzept hat Alpha-Omega Technology kürzlich mit dem userfreundlichen Frontend von Datacake komplettiert, das auch ein vorbereitetes Dashboard für den KLAX enthält. Die Cloud-basierte Plattform verbindet das optische Auslesegerät per Mausklick mit dem gewünschten LoRaWAN-Provider. Individuell gestaltbare Dashboards präsentieren dem Anwender die empfangenen Daten.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Bandbreite.

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