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Virtualized Service Router schafft 320G auf einem x86-System Alcatel-Lucent präsentiert VSR-Roadmap

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem Virtualized Service Router (VSR) will Alcatel-Lucent nicht nur das branchenweit umfangreichste IP-Edge-Router-Portfolio auf den Markt bringen, sondern auch doppelt soviel Durchsatz bewältigen wie der Wettbewerb.

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Route Reflector VSR-RR und Router Simulator VSR-SIM sind ab sofort verfügbar, weitere Anwendungen sollen folgen.
Route Reflector VSR-RR und Router Simulator VSR-SIM sind ab sofort verfügbar, weitere Anwendungen sollen folgen.
(Bild: Alcatel-Lucent)

Der Virtualized Service Router (VSR) ergänzt nicht nur Alcatel-Lucents Portfolio, sondern auch die Möglichkeiten von Service Providern. Die sollen künftig die Anforderungen ihrer Kunden besser als zuvor bedienen: Während anspruchsvolle Enterprises weiterhin mit dedizierter Hardware bedient werden könnten, stille flexibel auf x86-Hardware einsetzbare Software die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen.

Ab sofort verfügbar sind:

  • Der virtualisierte Route Reflector VSR-RR.
  • Der komplett IP-MPLS Software-basierender Router Simulator VSR-SIM.

Derzeit als Demo verfügbar und für die erste Jahreshälfte 2015 angekündigt sind:

  • Die Virtualized Provider Edge VSR-PE, die Carrier Ethernet und IPN-Services zur Verfügung stellt.
  • Die Virtualized Application Assurance VSR-AA für Application-Level Reporting und Traffic Management.

Das Virtualized IP Security Gateway VSR-SEGW soll in der ersten Jahreshälfte 2015 als Demo angeboten werden.

In der zweite Jahreshälfte 2015 will Alcatel-Lucent Demos folgender Funktionen liefern:

  • Das Virtualized Wireless LAN Gateway VSR-WLGW.
  • Das Virtualized Broadband Network Gateway VSR-BNG.

VSR funktioniert mit dem Service Router Operator System (SROS) und wird per 5620 Service Aware Manager verwaltet. Provider können die virtuellen Systeme damit gemeinsam mit klassischer Netzwerkhardware betreiben.

Die als "branchenweit ersten universellen virtualisierten IP / MPLS-Edge-Router" beworbenen Systeme sollen auf einem x86-Server 320G im Halb-Duplex-Betrieb erreichen, verspricht Alcatel-Lucent und verweist auf eine enge Zusammenarbeit mit Prozessorhersteller Intel. Damit läge der Durchsatz doppelt so hoch, wie beim kürzlich vorgestellten vMX von Juniper Networks. Das will der Konkurrent so nicht stehen lassen und zweifelt: "Alcatel-Lucent behauptet, 320G auf einem x86-System zu erreichen, hat aber zugleich Schwierigkeiten, 200G pro Slot auf einem SR-7730 mit FP3 ASICs zu bearbeiten."

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