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Hohe Portdichte, virtuelles Queuing und Effizienz für mittelständische Rechenzentren Alcatel-Lucent plant Top-of-The-Rack-Switch für OmniSwitch 10K

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Alcatel-Lucent drängt weiter in mittelständische Rechenzentren. Mit dem OmniSwitch 10K liefert der Hersteller bereits einen Carrier-Level-Switch mit bis zu 256 10GbE-Ports pro Chassis. Als Ergänzung soll nun ein Top-of-The-Rack-Switch folgen und die klassischen Hierarchieebenen Core, Distribution und Access auf zwei Ebenen konsolidieren.

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Der OmniSwitch 10K hilft, Core, Distribution und Access auf zwei Ebenen zu konsolidieren.
Der OmniSwitch 10K hilft, Core, Distribution und Access auf zwei Ebenen zu konsolidieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Spätestens mit Vorstellung des OmniSwitch 10K im Vorjahr hat Alcatel-Lucent die Jagd auf mittelständische Rechenzentren begonnen. Jetzt legt der Hersteller nach und kündigt noch für dieses Jahr einen ergänzenden Top-of-The-Rack-Switch an. Im Zusammenspiel mit dem OmniSwitch 10K soll dieser die drei klassischen Hierarchieebenen Core, Distribution und Access auf zwei Ebenen konsolidieren.

Um die Leistung der bereits jetzt verfügbaren Systeme zu belegen, präsentiert Alcatel-Lucent zudem Messungen des Testinstituts Lippis. Demnach erreichen die 256 10GbE-Ports in einem OmniSwitch-Chassis eine Gesamt-Performance von 5,12 Terabit pro Sekunde. Das getestete System habe zudem keinerlei Head-of-Line-Blocking (HOL) gezeigt – und das über alle Paketgrößen. Der gemessene Strombedarf lag bei 13,34 Watt pro 10GbE-Port.

Der OmniSwitch 10K bietet das so genannte „Application Fluent Network“ (AFN). Damit erkenne die Infrastruktur, welche Art Anwendungen gerade über sie transportiert wird. Positiv bemerkbar mache sich diese Applikationssensitivität vor allem bei Echtzeit-Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Servicequalität (QoS).

Im Test konnte die Funktion überzeugen, berichtet Alcatel-Lucent. So erreiche der OmniSwitch 10K eine Servicequalität auf Carrier-Level. P0-P7-Verkehr sei in Kabelgeschwindigkeit simultan gesendet und empfangen worden – ohne Blockierungen bei Auslastungen von einem bis 256 Ports.

Zu weiteren Funktionen des OmniSwitch 10K gehört eine virtuelle Queuing-Technologie, die eine abgestimmte Bereitstellung von Anwendungen unter Prioritätsgesichtspunkten erlaube. Das Design der Geräte sei zudem auf Anforderungen mittelständischer Rechenzentren angepasst: So böten die Systeme einen frontseitigen Service-Zugang sowie einen Luftfluss für die Kühlung von vorne nach hinten.

Interessierte Anwender können sich Anfang Mai in halbtägigen Seminaren über die Lösungen von Alcatel-Lucent informieren. Details zur „Enterprise Road Tour zu Netzwerkinfrastruktur-Lösungen“ gibt es online.

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