Collax überarbeitet Serverbasis

Aktualisierte Plattform für Infrastrukturserver

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das Collax Security Gateway 7 kann zur Installation und als Livesystem verwendet werden.
Das Collax Security Gateway 7 kann zur Installation und als Livesystem verwendet werden. (Bild: Collax)

Collax Server 7, die aktualisierte Plattform für die Collax C-Server, umfasst die Reihe der Collaboration- und Security-Server mit der Collax Groupware Suite, dem Collax Business Server und dem Collax Security Gateway, dessen Version 7 ab sofort zur Verfügung steht.

Collax aktualisiert die Serverbasis für die Collax C-Server sowie wichtige Services des Systems, wie Kernel, StrongSwan, LDAP, DNS-Server oder Windows-SMB-Dienst Samba. Das Collax Security Gateway in der Version 7 wird laut Hersteller als Online-Upgrade und als ISO-Datei auf der Collax-Website bereitgestellt und könne zur Installation und als Livesystem verwendet werden.

Geringer Aufwand und Kontinuität

Die neuen Server bieten, so der Hersteller, kleinen und mittelständischen Unternehmen einen maßgeschneiderten Funktionsumfang sowie hohe Stabilität und ergonomisches Management. Collax nutzt den Linux-Kernel 4.4 mit Long Time Support (LTS) – die Betriebssystem-Version werde also länger gepflegt und mit Updates, Hardwaretreibern und Sicherheitsaktualisierungen versorgt.

Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit

Collax Server 7 sei zu nahezu 100 Prozent reproduzierbar. Das Collax-eigene Build-System ermögliche es, dass Binärdateien und Systempakete deterministisch erstellt werden. Dadurch sei gewährleistet, dass in Collax-Servern ausgelieferte System- und Binärpakete sowie mit dem Collax-SDK kompilierte Pakete nachvollziehbar identisch mit dem Quellcode sind. Dies ermögliche eine bessere Qualitätssicherung. Zudem könne der Anwender die Echtheit der Software nachvollziehen.

Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit sei das zusätzliche Hardening der Serverplattform, in dessen Rahmen die von Collax ausgelieferten Binärdateien z.B. vor Exploits wie „Stack Overwrites“ oder „Buffer Overflows“ geschützt würden. Dies erhöhe die Stabilität der Systemdienste, verringere die Angriffsfläche und reduziere die Möglichkeiten, Schwachstellen im System auszunutzen.

Netzwerkperformance und Verbindungszuverlässigkeit

Dank der Verbesserung des Collax-Netzwerk-Link-Daemon reagiere die Software nicht nur auf Änderungen bei Netzwerkverbindungen über die „Netlink“-Schnittstelle, sondern könne auch Informationen auswerten, die der „Netlink“-Schnittstelle nicht bekannt sind, u.a. DNS, Routenerreichbarkeit und Next-Hop-Erreichbarkeit. Alternative Routen oder Schnittstellenverbindungen würden so schneller als bisher aufgebaut, zudem steige die Zuverlässigkeit für bestehende Netzwerkverbindungen.

Vorbereitung aller Dienste für IPv6

Alle Dienste der Collax-Plattform sind, so der Hersteller, auf die Einbindung in IPv6-Netzwerke vorbereitet, u.a. die LDAP-Benutzerverwaltung, DNS-, E-Mail- und Web-Server, Sharing-Services wie Apple Netatalk und Windows-File-Service sowie Malware-Filter-Systeme wie ClamAV und Web-Proxy-Filter. Mit der Version 7 der Collax-Server führe Collax Netz(werk)gruppen als GUI-Objekte ein, die künftig eine dynamische IPv6-Konfiguration zulassen. Dies ermögliche eine effiziente, ergonomische und intuitive Administration über die webbasierte Benutzeroberfläche. Das Management für IPv6-Verbindungen und -Netzwerke werde in einer späteren Version des Collax Server 7 freigegeben.

Prozesse und Dienste in geschäftskritischen IT-Umgebungen

Die aktualisierte Collax-Plattform biete einen Systemdienst, der ausschließlich Prozesse und Dienste verwaltet. Dieser gewährleiste, dass alle Dienste und Prozesse zuverlässig zur Verfügung stehen und umfassend kontrolliert werden. Hierzu zählen der Start, die Überwachung und die Protokollierung der Prozesse und Dienste. Besonders im Langzeitbetrieb von Servern, für hochverfügbare oder auch systemkritische Prozesse sei dies von hoher Bedeutung.

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