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Automatisierung und Prozess-Steuerung mit Software von NetIQ Aegis-Praxistest, Teil 1 – Abstraktion von IT-Untiefen in Höchstform

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Kaum eine Installation von Servern und Computern in Unternehmen ist mit einer anderen vergleichbar. Stets handelt es sich um gewachsene Strukturen. Die vielen unterschiedlichen Systeme für die Abbildung von Geschäftsprozessen unter einen Hut zu bringen – das übernimmt das Automatisierungs- und Prozess-Steuerungs-Tool „Aegis“ von NetIQ, eine Geschäftseinheit von Attachmate.

Aegis bezeichnet einen Schild griechischer Götter, etwa der Athene, und die IT-Automatisierungshilfe von NetIQ, Bild: florentine-persona
Aegis bezeichnet einen Schild griechischer Götter, etwa der Athene, und die IT-Automatisierungshilfe von NetIQ, Bild: florentine-persona
( Archiv: Vogel Business Media )

Das gehört zum Problem: Die Spezialisierung der einzelnen Mitarbeiter in die verschiedenen Themenbereiche führt allerorten zu Informationssilos. Zwar verfügen Unternehmen über Spezialisten in vielen Bereichen, doch der Gesamtüberblick über Zusammenhänge und Vor- und Nachteile einzelner Technologien im Zusammenspiel mit bereits vorhandenen Strukturen geht zunehmend verloren.

Entscheidern, sowohl aus der IT als auch aus anderen Unternehmensbereichen, die Möglichkeit zu geben, losgelöst von den technischen Details Prozesse zu definieren, zu automatisieren und visuell darzustellen ist Gegenstand der Betrachtung von Aegis. Aegis legt sich wie eine zusätzliche Abstraktionsschicht über die IT-Installation in Unternehmen und bildet diese übersichtlich und einheitlich ab.

Eine einheitliche Abbildung der individuellen IT-Landschaft ist für den Erfolg bei der Prozess-Automatisierung schlussendlich von hoher Bedeutung. Auch wenn sich mit Microsoft Windows ein quasi einheitliches Client-Betriebssystem durchsetzen konnte, so gehen bei den Server-Installationen die Meinungen und Vorlieben schon weit auseinander.

Während im Unternehmen A der traditionelle Microsoft Exchange neben einem Microsoft SQL Server als Datenbank residiert, ist es in Unternehmen B ein virtuell betriebener Ipswitch Mail-Server und eine Solaris-basierende Oracle-Installation. Ein Unternehmen weiter wurde konsequent alles, was nicht mit Client-Computern zu tun hat, auf Linux-Basis umgesetzt.

Gleiche Themen – unterschiedliche Lösungen

Unabhängig davon, welche Technologie zum Einsatz kommt, sind die Themen in vielen Einrichtungen absolut identisch: Client-Systeme, Datenbanken, Kommunikation, Drucken und Dateiablage. Ab einer gewissen Unternehmensgröße entwickelt sich, in Abhängigkeit zum technologischen Know-how der IT-Entscheider und IT-Mitarbeiter, rund um diese Themen eine Strategie bei der Administration.

Jedes System für sich genommen lässt sich recht gut überwachen und steuern – in der Gesamtheit jedoch mangelt es oft an Zeit oder nötigem Detailwissen. Mit System-Management-Lösungen wie beispielsweise „App Manager“ von NetIQ oder „SCOM“ von Microsoft werden die regelmäßige Überwachung dieser Systeme eingerichtet und die typischen Reaktionen auf Engpässe automatisiert.

Ein klassisches Beispiel dazu: Ein File-Server wird dauerhaft überwacht. Fällt der freie Plattenspeicher unter eine definierte Grenze, so werden ältere Dokumente automatisiert ins Archiv verschoben, temporäre Dateien gelöscht und einige, weniger häufig benutzte Dokumente komprimiert.

weiter mit: Adapter machen es möglich

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